INNERSCHWEIZERISCHES SCHWING- UND ÄLPLERFEST: Innerschweizer Schwingerkönig gesucht

Beim Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest in Attinghausen werden die heimischen Schwinger den Festsieg wohl unter sich ausmachen. Ein klarer Favorit ist nicht auszumachen.

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Philipp Laimbacher (blaues Hemd) und Martin Grab gehören in Attinghausen zu den Favoriten. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Philipp Laimbacher (blaues Hemd) und Martin Grab gehören in Attinghausen zu den Favoriten. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Sonntag findet in Attinghausen das Innerschweizerische Schwing- und Älplerfest statt. Der sportliche Ausgang dieses letzten Selektionswettkampfes für das Eidgenössische in Frauenfeld ist völlig offen. Philipp Laimbacher, Martin Grab, Christian Schuler, Martin Koch, Benno Studer, Benji von Ah oder auch Andreas Ulrich muss man die Favoritenrolle zuteilen. Oder wird der Titelverteidiger Thomas Arnold nach seinem vorzeitigen Ausscheiden beim letztsonntäglichen Nordostschweizer Verbandsfest in Näfels zurückschlagen? Interessieren dürfte auch der Auftritt von Adi Laimbacher, der auf dem Stoos verletzt ausschied und am Schwarzsee den Kranz nur knapp verpasste.

Gäste nur mit Aussenseiterchancen
Die Gäste dürften es am Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest einen schweren Stand haben. Mit Ausnahme von Stefan Zbinden vom Südwestschweizer-Verband delegieren die übrigen Teilverbände keine ihrer Spitzenathleten nach Attinghausen. Man gibt sich in dieser Hinsicht zugedeckt. Mit Simon Anderegg und Hansruedi Lauper bestreiten immerhin zwei attraktiv schwingende Berner-Athleten diesen Wettkampf.

Selektion fürs Eidgenössische
Zwei Tage nach dem Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest werden die 85 Athleten bestimmt, welche das Eidgenössische Schwingfest in Frauenfeld bestreiten werden. Da erst 45 Athleten mit zwei und mehr Kränzen «gesetzt» sein dürften, kommt es in Attinghausen zu einem harten Qualifikationskampf zwischen jenen 65 Schwingern mit bisher einem einzigen Kranzgewinn.

zim