INNERSCHWEIZERISCHES SCHWING- UND ÄLPLERFEST: Philipp Laimbacher nicht zu stoppen

Klare Dominanz der Schwyzer Athleten am Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest in Attinghausen. Als Schwinger­könig der Innerschweiz darf sich Philipp Laimbacher aus Seewen feiern lassen

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Festsieger Philipp Laimbacher lässt sich feiern. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Festsieger Philipp Laimbacher lässt sich feiern. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Als Mitfavorit war Philipp Laimbacher am Sonntag beim Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest in Attinghausen angetreten. Am Ende des Tages hatte der Seebner Spitzenschwinger nur gerade gegen den Walchwiler Alois Schillig einen «Gestellten» zu verzeichnen. Alle anderen Kämpfe konnte Laimbacher zu seinen Gunsten entscheiden.

Im Schlussgang dauerte es zehn Minuten, ehe Philipp Laimbacher seinen Gegner Christian Schuler (Rothenturm) mit einem inneren Haken ins Sägemehl wuchtete und dafür von den Kampfrichtern eine glatte 10 zugesprochen erhielt. Mit 58.75 Punkten holte sich Philipp Laimbacher verdient den inoffiziellen Titel des Innerschweizer Schwingerkönigs.

Fast jeder 2. Kranzer ein Schwyzer
Vor 6000 Zuschauern in Attinghausen legten die Schwyzer «Bösen» eine unerwartet klare Dominanz an den Tag. Nicht weniger als 17 Schwyzer befinden sich unter den insgesamt 36 Kranzgewinnern. Den zweiten Rang belegt Philipps älterer Bruder Adi Laimbacher (58.50), vor dem Rothenthurmer Martin Grab (58.25) und dem Muotathaler Guido Gwerder (57.75). Erst im Rang 4. b folgt mit dem Schüpfheimer Benno Studer (57.75) der erste Nicht-Schwyzer.

Ernst Zimmerli/Zisch

Einen ausführlichen Artikel zum Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.