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Jan van Berkel, der Schweizer Hoffnungsträger beim Ironman

Mit Jan van Berkel, Ronnie Schildknecht, Ruedi Wild und Philipp Koutny sind am Ironman auf Hawaii vier Schweizer im Profifeld der Männer dabei. Mehr Athleten aus unserem Land hatten sich seit der Einführung des Kona Pro Rankings (2011) noch nie für den Saisonhöhepunkt qualifiziert.
Jan van Berkel bei seinem Sieg am diesjährigen Ironman Zürich. (Bild Melanie Duchene/Keystone (Zürich, 29. Juli 2018))

Jan van Berkel bei seinem Sieg am diesjährigen Ironman Zürich. (Bild Melanie Duchene/Keystone (Zürich, 29. Juli 2018))

sda. Im Schweizer Ironman-Quartett gilt Jan Van Berkel, Gewinner und Streckenrekord-Halter des Ironman Switzerland gilt aufgrund seiner diesjährigen Formkurve als grösster Hoffnungsträger. Der 32-jährige Zürcher Unterländer hat nach einigen Lehrjahren Stabilität auf Top-Level erreicht.

Van Berkel, der seit diesem Sommer mit der ehemaligen Eiskunstlauf-Europameisterin Sarah Meier verheiratet ist, sagt: "Ich bin mental so gereift, dass ich an jedem Renntag das Maximum herausholen kann. Dank meinem Coach habe ich soviel Vertrauen, dass ich einen Ironman-Marathon schnell laufen kann. In diesem Jahr bin ich dreimal durchschnittlich in 2:45 Stunden gelaufen. Gut wäre, wenn ich diesen Schnitt auch hier auf Hawaii schaffe."

Seit sieben Jahren kein Schweizer mehr in den Top Ten

Setzt Van Berkel sein Vorhaben in der feuchten Glutofen-Hitze und auf dem hügeligen Kurs in Kona um, dürfte er seine Vorjahres-Klassierung, Platz 22, deutlich verbessern. Letzter Schweizer Mann in den Top Ten war Mike Aigroz, der 2011 Sechster wurde. Ironman-Switzerland-Rekordsieger Schildknecht war vor zehn Jahren Vierter, erreichte seither aber nie mehr die Top Ten auf Hawaii.

Gleich zwei Deutsche unter den Favoriten

Auch ohne den zweifachen Ironman-Weltmeister Jan Frodeno, der wegen eines Ermüdungsbruchs nicht starten kann, hat Deutschland zwei heisse Eisen im Feuer. Titelverteidiger Patrick Lange und Ex-Weltmeister Sebastian Kienle gehören wie der Vorjahres-Zweite Lionel Sanders aus Kanada und der spanische Hawaii-Debütant Javier Gomez, der Olympia-Zweite 2012 sowie fünffache Kurzdistanz- und zweifache 70.3-Ironman-Weltmeister, zum engsten Favoritenkreis.

Kienle und Sanders gelten vorab auch als starke Radfahrer - allerdings nicht ganz so stark wie der frühere Radprofi Cameron Wurf aus Australien oder Andrew Starykowicz. Der Amerikaner kämpfte sich nach einem schweren Unfall und monatelanger Rekonvaleszenz zurück - wie der Engländer Tim Don, der im Vorjahr wenige Tage vor dem Rennen in Hawaii angefahren worden war und eine erhebliche Nackenverletzung erlitten hatte. Auch Don ist in Hawaii wieder am Start.

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