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Jeder dritte Knabe spielt Fussball - es gibt aber noch Potenzial bei den Mädchen

Fussball ist bei den Kindern weiterhin die unangefochtene Sportart Nummer 1. Verbesserungen erhofft sich der SFV im Mädchenfussball.
Raphael Gutzwiller
Statt auf Tore mit Torhütern sollen Kinder neu auch auf sogenannte Mini-Tore spielen. (Bild: Claudio de Capitani)Statt auf Tore mit Torhütern sollen Kinder neu auch auf sogenannte Mini-Tore spielen. (Bild: Claudio de Capitani)
Geht der Ball ins Tor? (Bild: Claudio de Capitani)Geht der Ball ins Tor? (Bild: Claudio de Capitani)
Eingeschworenes Team: Die Junioren des FC Wabern. (Bild: Claudio de Capitani)Eingeschworenes Team: Die Junioren des FC Wabern. (Bild: Claudio de Capitani)
Umkämpftes Duell. (Bild: Claudio de Capitani)Umkämpftes Duell. (Bild: Claudio de Capitani)
Die Ersatzspieler beobachten das Spiel. (Bild: Claudio de Capitani)Die Ersatzspieler beobachten das Spiel. (Bild: Claudio de Capitani)
Grosshöchsttetten-Trainer Pal Jahaj gibt seinen Spielern Anweisungen. (Bild: Claudio de Capitani)Grosshöchsttetten-Trainer Pal Jahaj gibt seinen Spielern Anweisungen. (Bild: Claudio de Capitani)
Fleissige Beobachter des FC Wabern. (Bild: Claudio de Capitani)Fleissige Beobachter des FC Wabern. (Bild: Claudio de Capitani)
(Bild: Claudio de Capitani)(Bild: Claudio de Capitani)
(Bild: Claudio de Capitani)(Bild: Claudio de Capitani)
Die Eltern beobachten die Spielform mit 7 gegen 7. (Bild: Claudio de Capitani)Die Eltern beobachten die Spielform mit 7 gegen 7. (Bild: Claudio de Capitani)
Turnierorganisator Sandro Longoni (Bild: Claudio de Capitani)Turnierorganisator Sandro Longoni (Bild: Claudio de Capitani)
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Bildergalerie Kinderfussball-Revolution

Im gesamten Juniorenbereich spielten Ende 2018 insgesamt 172 935 Knaben und Mädchen in Vereinen Fussball. Diese Zahl ist seit Jahren steigend (siehe Grafik). Davon gehören rund 70 000 Kinder zum Kinderfussball, von den Altersstufen G- bis D-Junioren (5- bis 11-jährig).

Beeindruckend sind die Zahlen insbesondere bei den 10-Jährigen. Jeder dritte Knabe im Alter von 10 Jahren spielt in einem Verein Fussball. «Bei den Knaben ist unser Entwicklungsspielraum praktisch ausgeschöpft», bilanziert deshalb Raphael Kern, Ressortleiter Breitenfussball des SFV. Anders ist es dagegen bei den Mädchen. Auf hundert Mädchen im Alter von 10 Jahren kommen nur gerade zwei Fussballerinnen. «Darum glauben wir, dass bei den Mädchen noch einiges mehr möglich ist», sagt Kern. «Das Potenzial, auch Mädchen für das Fussballspielen begeistern zu können, ist gross.» Der SFV versucht, den Fussball für Mädchen attraktiver zu machen. Im zürcherischen Fussballverband gibt es deshalb seit letzter Saison auf der Stufe der E-Juniorinnen erstmals reine Mädchenturniere. «Unser Ziel ist es, dass wir dieses Angebot ausbauen können», sagt Kern. «Zur Förderung der talentiertesten Mädchen ist es zwar besser, wenn die Mädchen mit den Jungs Fussball spielen, für die breite Masse aber wären Mädchenturniere eine gute Lösung.»

Mädchenfussballboom dank Weltmeisterschaft?

Das Problem: Es gibt zu wenig Mädchenteams. Während es fast in jedem Dorf Teams für Knaben gibt, ist dies bei den Mädchen anders. «Dadurch spielen automatisch weniger Mädchen Fussball», so Kern. Der SFV hofft, dass die Frauen-WM in Frankreich einen kleinen Mädchenfussballboom ausgelöst haben könnte. Zwar war die Schweiz nicht dabei, jedoch fand der Frauenfussball grössere mediale Beachtung. Zahlen zum möglichen Boom hat der SFV noch nicht.

Ein anderes Problem für den Breitensport hat sich zum Teil gelöst. Zwar gibt es noch einen Trainermangel im Kinder- und Juniorenfussball, er hat sich aber nicht verschärft. «Viele Vereine finden inzwischen neue Lösungen, wodurch in Trainerteams und Trainingsgruppen gearbeitet wird. Dadurch können sich die Trainer abwechseln.» Insgesamt nimmt die Zahl der Trainer sogar zu, aber weniger stark als die Zahl der Junioren.

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