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JUBILARE: Dieses Duo läuft und läuft und läuft

Werner Bucher und Simon Hofstetter haben an keinem einzigen Luzerner Stadtlauf gefehlt. Nächstes Jahr wollen sie auch wieder dabei sein.
Turi Bucher
Zwei nimmermüde Jubilare: Die Stadtluzerner Werner Bucher (links) und Simon Hofstetter überreichen sich gegenseitig die 40. Medaille. (Bild: Roger Zbinden)

Zwei nimmermüde Jubilare: Die Stadtluzerner Werner Bucher (links) und Simon Hofstetter überreichen sich gegenseitig die 40. Medaille. (Bild: Roger Zbinden)

Werner Bucher (75) und Simon Hostetter (48), beide wohnhaft in der Stadt Luzern, der eine im Wesemlin-, der andere im Bodenhof-Quartier, liefen am Samstag ihren 40. Luzerner Stadtlauf. Das heisst nichts anderes als: Bucher und Hofstetter sind weltweit die einzigen beiden Menschen, die an allen Luzerner Stadtläufen teilgenommen haben.

Bucher und Hofstetter holten sich am Samstagabend nach ihrem Rennen, das um 19.45 Uhr gestartet wurde, ihre 40. Stadtlauf-Medaille ab und überreichten sie sich gegenseitig. «Ein Tag mit einem Lauf ist immer ein guter Tag», sagte Bucher, der schon zur Mittagszeit in der Nähe des Bahnhofs dem Tele 1 ein Interview hatte geben müssen.

Danach ging’s noch für eine Weile nach Hause, um sich vor dem Lauf auszuruhen und mit dem rumänischen Mischlingshund Puffi einen Spaziergang zu machen. Spät wurde es für Werner Bucher am Samstagabend nicht, schon um 22.30 Uhr lag er im Bett. Am Sonntag musste Bucher allerdings schon früh wieder aufstehen, denn Puffi meldete sich schon um 6.30 Uhr für den nächsten Gassigang.

Hofstetter vernachlässigte am Samstag die Gartenarbeit, weil er nach der Ehrung für das 40er-Jubiläum noch einige Zeit im Gästezelt verbrachte und die ersten Läufe verfolgte. Danach holte er sich am Europaplatz sein Lauftrikot ab, fuhr zwecks Umkleiden nach Hause und wieder zurück in die Stadt.

Der Zypresse im Garten geht es wieder gut

Der Lauf über die 5,7-Kilometer-Strecke in der Altstadt gelang Hofstetter bestens: «Ich war sieben Sekunden schneller als im letzten Jahr, das beruhigt und gibt ein gutes Gefühl.» Mitternacht war’s schon, als Simon Hofstetter sich zur Ruhe legte. Die Gartenarbeit wurde dann am Sonntag nachgeholt. Es gab einiges zu tun. Der Schnee der letzten Tage hatte beispielsweise eine Zypresse umgeknickt, die musste wieder zurechtgerückt werden. Also, Werner Bucher und Simon Hofstetter, bis zum nächsten Jahr, beim 41. Mal. «Selbstverständlich», sagt Bucher, «wenn es die Gesundheit zulässt, bin ich wieder mit dabei.»

Turi Bucher

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