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Jung, spritzig, talentiert

Am Sonntag kommt es in Winterthur zur Neuauflage des Playoff-Finals der vergangenen Saison: Der LC Brühl trifft im Supercup auf Nottwil. Die neue Kreisläuferin Fabiola Hostettler hat den Titel im Visier.
Laura Inderbitzin
Fabiola Hostettler erlebte in Thun zuletzt eine schwierige Saison. Beim LC Brühl spürt die 20-Jährige wieder Vertrauen. (Bild: Michel Canonica)

Fabiola Hostettler erlebte in Thun zuletzt eine schwierige Saison. Beim LC Brühl spürt die 20-Jährige wieder Vertrauen. (Bild: Michel Canonica)

«Das Ding holen wir», sagt Fabiola Hostettler mit einem Grinsen im Gesicht. Die 20-Jährige ist neu von Rotweiss Thun zum LC Brühl gekommen und ist bereit, Titel zu gewinnen. «Ich hatte Angebote von mehreren Clubs. Aber als der Rekordmeister anklopfte, war für mich der Entscheid gefallen», sagt die talentierte Kreisläuferin. Ihre bisher einzige Teilnahme an einem Finalspiel – vor eineinhalb Jahren im Cupfinal gegen Brühl – beschreibt sie als «das beste Wochenende meines Lebens». Und das obwohl die Thunerinnen nicht gewonnen haben.

Am Sonntag um 14.30 Uhr mit Brühl will sie es besser machen. Im Supercup treffen Cupsieger und Meister aufeinander. Weil Spono Nottwil in der vergangenen Saison beide Titel holte, spielt das Team gegen den Meisterschaftszweiten Brühl.

Hostettler wirkt ehrgeizig, engagiert und motiviert. Mit der anderen Kreisläuferin Laura Ussia harmoniere sie gut. «Ich bin froh über den Wechsel . Jetzt spüre ich wieder Vertrauen.»

«Zum Glück wird es jetzt anders»

In Thun erlebte sie zuletzt eine schwierige Saison. Hinter Nationalspielerin Noëlle Frey war sie auf der Kreisposition die Nummer zwei und spielte nur selten. Es sei eine Abwärtsspirale gewesen. «Je weniger ich spielte, desto unsicherer wurde ich. Und je unsicherer ich wurde, desto schlechter spielte ich.» Dass sie den Club wechselt, sei aus sportlicher Sicht deshalb beschlossene Sache gewesen.

Auch aus beruflicher Sicht ergibt der Wechsel Sinn: Ab Mitte September studiert sie in Winterthur Kommunikation. Journalistin will Hostettler schon seit der vierten Klasse werden. «Wie schlimm ist es wohl, dass ich gleich den ersten Tag im Studium verpasse?», sagt sie nachdenklich. Dann spielt sie mit Brühl in der Türkei im Europacup. «Na ja, es muss halt so gehen», sagt sie.

Die 20-Jährige freut sich aufs Studium. Denn wenn sie im Alltag mental gefordert sei, könne sie befreiter Handball spielen. Auch das war vergangene Saison in Thun, wo sie in einem Versicherungsbüro gearbeitet hat, nicht optimal. «Das war überhaupt nicht meins. Zum Glück wird es jetzt anders.»

Die Thunerin scheint in der Ostschweiz angekommen, im Team integriert. «Die einen haben noch ein wenig Schwierigkeiten mit meinem Bärndüütsch», sagt sie lachend. Aber sonst sei sie hier sehr zufrieden. Komischerweise sei sie in der Garderobe immer die Langsamste, in Thun sei das nie so gewesen. «Aber was soll’s. Die Gemütlichkeit lasse ich mir nicht nehmen.»

Der neue Trainer bringt Vertrauen

Beim LC Brühl ist nicht nur das Tempo anders als im Berner Oberland. Auch die Erwartungshaltung ist viel höher. Im Supercup soll der erste Titel der Saison Tatsache werden.

Hostettlers Zuversicht, dass das gelingen wird, kommt nicht von ungefähr. Vergangene Saison hat Brühl zwar meist gegen Spono verloren, doch der Meister hat mit Xenia Hodel und Lisa Frey empfindliche Abgänge zu verkraften. «Bei Brühl hatten wir wenig Wechsel. Teamgeist und Mentalität sind da.» Und der neue Trainer Martin Gerstenecker sei engagiert und bringe Vertrauen. «Ich habe ein gutes Gefühl.»

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