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Handballer Ramon Schlumpf: Vom HCK lernen - von der Bundesliga träumen

Die Krienser NLA-Handballer mit Linksflügel sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel gegen GC Amicitia.
Roland Bucher
Ramon Schlumpf erzielte für Kriens-Luzern in den beiden bisherigen Saisonspielen vier Tore. Mittelfristig möchte er sich in der NLA profilieren.Bild: Dominik Wunderli (Kriens, 31. August 2019)

Ramon Schlumpf erzielte für Kriens-Luzern in den beiden bisherigen Saisonspielen vier Tore. Mittelfristig möchte er sich in der NLA profilieren.Bild: Dominik Wunderli (Kriens, 31. August 2019)

Als Goran Perkovac, der Trainer, zum Handy griff um Ramon Schlumpf den Übertritt zum HC Kriens-Luzern schmackhaft zu machen, war die Sache schnell geritzt: «Der HCK», sagt der auch von anderen Vereinen Umworbene, «ist eine Vorzeigeadresse. Ich habe keinen Augenblick gezögert weil ich spüre, dass ich hier einen weiteren wichtigen Schritt in meiner Karriere machen kann.»

Wissen muss der junge Mann: Bei Kriens auf der linken Flanke zu stürmen, birgt auch einiges an Verpflichtung. Denn wer gewogen und für diesen Job als talentiert befunden wird, der schafft es meistens auch in die Nationalmannschaft. Wie beispielweise seine Vorgänger Pascal Willisch, Jost Brücker oder Marcel Lengacher. Oder wie Adi Blättler, Schlumpfs aktueller Kompagnon am linken Flügel. Oder wie Thomas Zimmermann (40), seit dieser Saison der Assistent von Perkovac. Und als alt gedienter Linksflügel natürlich eine wichtige Ansprechperson für Schlumpf. «Ramon», betont Zimmermann, «passt exakt in unser Schema. Er ist jung, ehrgeizig, talentiert, kommunikativ. Er wird seinen Weg in der Nationalliga A konsequent beschreiten.»

Im Junioren-Nationalteam ein sicherer Wert

Ramon Schlumpf ist, auch wenn noch sehr jung, kein handballerischer Nobody. Drei Jahre NLB bei Stäfa haben seinen Rucksack mit viel Erfahrung gefüllt, im Junioren-Nationalteam war er ein sicherer Wert. Zu dem er sich auch bei Kriens erstaunlich schnell gemausert hat. Seine Spielanteile bei den beiden Startsiegen gegen Endingen und Basel waren jener seines Flügelpartners ebenbürtig – und der, Adi Blättler (25), ist immerhin ein gestandener Mann mit vielen Länderspielen. «Von ihm», betont Schlumpf, der in Kriens seinen Junggesellen-Haushalt mit Bravour und Thai-Curry als absolute Spezialität schmeisst, «kann ich unerhört viel lernen. Und dafür bin ich sehr dankbar.»

Auch er träumt von der Bundesliga

Sich in der NLA profilieren, das ist sein mittelfristiges Ziel bei Kriens, «mich aufdrängen, zeigen, dass ich ein guter Handballer bin.» Noch längst indes kein perfekter: «Ich muss in der Defensive stabiler, hartnäckiger werden, ich will im Abschluss an Qualität zulegen.» Und dann? Ramon Schlumpf ist keiner, der um den heissen Brei herumredet: «Jeder junge Schweizer Handballer träumt von der Bundesliga. Aber ich werde mich in dieser Beziehung nie unter Druck setzen.»

Jetzt, in diesen Tagen, da der HC Kriens-Luzern mit der Tabellenspitze flirtet, ohnehin nicht: «Es ist einfach schön, in diesem Team mitspielen zu dürfen.» Punktum. Und, am Sonntag solls gegen GC/Amicitia (16.00 Uhr) in ähnlichem Stil weitergehen: «Wenn wir unser Potenzial abrufen, dann werden wir auch diese Partie gewinnen.»

Handball, NLA
3. Runde. Heute. 18.00: Kadetten Schaffhausen – St. Otmar St. Gallen. Endingen – RTV Basel. – Sonntag. 16.45: GC Amicitia Zürich – Kriens-Luzern. – 17.00: Pfadi Winterthur – Suhr Aarau.

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