Kein A-Meister, aber zwei Aufsteiger bei den Eishockey-Frauen

Die Luzernerin Mara Frey wird B-Meister mit Langenthal.

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dm. Nun steht es fest: Es gibt auch im Schweizer Frauen-Eishockey keinen Meister in der obersten Spielklasse. Langenthal hingegen darf seinen Titel in der SWHL B behalten. Aufsteigen dürfen die Ambri-Piotta Girls als C-Meister und Weinfelden als D-Meister. Diese Regelungen wurden am Wochenende von der Swiss Regio League beschlossen. Grundsätzlich wurde dabei das Prinzip angewandt, dass die zum Zeitpunkt des Meisterschaftsabbruchs bekannten Schweizer- und Regionalmeister anerkannt werden.

Das Gleiche gilt für die zu diesem Zeitpunkt feststehenden sportlichen Auf- und Absteiger. In der Frauen-Meisterschaft sind einige Zentralschweizerinnen in irgendeiner Weise betroffen: so zum Beispiel Noemi Ryhner, Nadine Hofstetter, Rahel Enzler, Luisa Waser und Sabrina Müller vom SC Reinach. Sie bleiben nach dem gewonnenen «kleinen Final» Dritte in einer Meisterschaft, in der lediglich die Krone, der Schweizer-Meister-Titel, nicht vergeben wurde. Zum Zeitpunkt des Abbruchs standen die ZSC Lions einen Sieg vom erneuten Titelgewinn entfernt.

Ambri-Piotta Girls und Weinfelden II steigen auf

Die 18-jährige Luzernerin Mara Frey hingegen darf sich Meisterin nennen: Sie hat mit Langenthal den Meistertitel der SWHL B noch vor dem Meisterschaftsende sichergestellt. Die anstehende Ligaqualifikation gegen den A-Letzten Weinfelden hingegen konnte nicht mehr gespielt werden, deshalb wird es in der Women’s League, der obersten Spielklasse, auch keinen Auf- und Absteiger geben. Die beiden GCK-Spielerinnen Jil Aschwanden und Aurela Thalmann dürfen sich über ihren zweiten Platz in der SWHL B freuen.

Während Langenthal nur den Meistertitel in seinem Palmarès führen darf, ist die Freude bei den C- und D-Meistern, Ambri-Piotta Girls und Weinfelden II, ungetrübt: Die beiden Teams steigen auf und werden die Meisterschaft 2020/2021 in der SWHL B (Ambri-Piotta Girls) und der SWHL C (Weinfelden II) spielen.