Keine künstliche Beatmung mehr: Marc Gisin geht es besser

Nach dem schweren Sturz in Gröden wurde Skifahrer Marc Gisin ins Luzerner Kantonsspital überwiesen. Von dort gibt es nun die Nachricht, dass es ihm besser geht.

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Marc Gisin stürzte in der Abfahrt in Val Gardena schwer (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ANDREA SOLERO)

Marc Gisin stürzte in der Abfahrt in Val Gardena schwer (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ANDREA SOLERO)

Marc Gisins Zustand habe sich weiter stabilisiert, sagt Reto Babst, Chefarzt Unfallchirurgie, im Interview mit dem SRF. Der Skifahrer aus Engelberg sei am Mittwoch im Kantonsspital Luzern erfolgreich operiert worden und befinde sich auf dem Weg der Besserung.

Aufgrund seiner mehrfachen Rippenfraktur hatte Gisin zuvor künstlich beatmet werden müssen. Nach der Stabilisation der Rippen konnte die künstliche Beatmung nun gestoppt werden. Im Laufe des Freitags sei Gisin auf die normale Bettenstation verlegt worden. Der 30-Jährige brauche jetzt vor allem Ruhe. Seine Eltern und Geschwister seien an seiner Seite. Babst:

«Er hat ein sehr gutes Umfeld. Mit diesem und seiner Konstitution bin ich zuversichtlich, dass er sich gut erholen wird.»

Gisin war am Samstag in Gröden schwer gestürzt und mit dem Helikopter weggeflogen worden. Am selben Abend wurde er in die Schweiz ins Luzerner Kantonsspital geflogen, wo er seither behandelt wird.

(zfo)

Ein Rettungshelikopoter auf dem Weg zur Piste, auf der Marc Gisin gestürzt war. (Bild: AP Photo/Marco Trovati, Val Gardena, 15. Dezember)

Ein Rettungshelikopoter auf dem Weg zur Piste, auf der Marc Gisin gestürzt war. (Bild: AP Photo/Marco Trovati, Val Gardena, 15. Dezember)