Handball
Kriens-Luzern-Trainer Perkovac nach der WM-Pause: «Keine Mannschaft weiss, wo sie steht»

Wegen der Weltmeisterschaft in Ägypten bestritt der HC Kriens-Luzern seit dem 22. Dezember keinen Ernstkampf mehr. Am Donnerstag geht die NLA-Meisterschaft mit der Partie gegen Wacker Thun weiter.

Stephan Santschi
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Der Krienser Trainer Goran Perkovac.

Der Krienser Trainer Goran Perkovac.

Bild: Patrick Hürlimann (Kriens, 7. Oktober 2020)

«Gut trainiert, wenig Spielpraxis», vermeldet der Krienser Trainer Goran Perkovac vor dem Restart am Donnerstag gegen Wacker Thun. Testspiele sind aufgrund der Coronasituation in der Winterpause kaum möglich gewesen, nur einmal trat Kriens-Luzern an, und zwar auswärts gegen GC Amicitia Zürich (34:27-Sieg). «Die ersten zwei NLA-Runden werden mehr von Einsatz und Kampf, als von Qualität geprägt sein. Keine Mannschaft weiss, wo sie und die anderen stehen.»

Nägel mit Köpfen machte der HCKL in den letzten Wochen in der Zukunftsplanung. Acht Verträge sind um zwei Jahre verlängert, zwei Neuzuzüge realisiert worden. Der Slowene Rok Zaponsek wird ab der Saison 2021/22 Goalie Paul Bar ersetzen, On Langenick rückt für Adrian Blättler an den linken Flügel. Zudem wird der rechte Rückraumspieler Tomas Piroch den Verein verlassen.

«Für ihn brauchen wird noch Ersatz, das wird nicht einfach»,

sagt Perkovac. «Auf dieser Position hätten wir gerne einen Shooter, den können wir mit unseren finanziellen Mitteln aber nicht ermöglichen.»

Zwei Thuner Linkshänder aus der Zentralschweiz

Die Tendenz für einen Piroch-Ersatz gehe wohl in Richtung eines Ausländers, sagt Perkovac, der Schweizer Markt gebe diesbezüglich nicht viel her. Beim heutigen Gegner aus Thun stehen mit Nicolas Raemy und Ron Delhees zwei Linkshänder aus der Zentralschweiz unter Vertrag, sind beim HCKL aber kein Thema. «Nicolas hat in Thun bis 2023 verlängert», sagt Perkovac. «Und Ron ist zu oft schwer verletzt.» Aktuell steht Delhees nach dem dritten Kreuzbandriss vor dem Comeback.