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Die Färinger sind da - und optimistisch: «Der Unterschied ist kleiner, als man denkt»

Vor dem Spiel gegen den FC Luzern zeigt sich Klaksvik-Trainer Mikkjal Thomassen optimistisch. Von einem Klassenunterschied will er nichts wissen. Und auch das Wetter soll seinem Team nichts anhaben.
Raphael Gutzwiller

Zwei Zahlen zeigen die klaren Verhältnisse auf dem Papier auf: Das Kader des FC Luzern hat einen Wert von 24,8 Millionen Franken, das von Klaksvik lediglich 1,8 Millionen Franken. «Natürlich ist Luzern Favorit», sagt Klaksvik-Trainer Mikkjal Thomassen. Trotz der grossen Diskrepanz auf dem Papier ist er überzeugt, dass sein Team mithalten kann.

«Der Unterschied zwischen unserer und der Schweizer Liga ist kleiner, als man denken könnte. Wir werden alles daransetzen, die Ausgangslage offenzuhalten.»

KI Klaksvik trainiert in der Swissporarena. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, 24. Juli 2019)

KI Klaksvik trainiert in der Swissporarena. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, 24. Juli 2019)

Im Abschlusstraining in der Swisspor-Arena am Mittwochabend trainierten die Färinger mit Matchtrikots, was auf den ersten Blick speziell anmutete. Dem Team von Klaksvik zu unterstellen, sie würden nicht professionell arbeiten, wäre aber falsch. «Wir sind sehr professionell», sagt Thomassen, der ein Team von sieben Vollprofis und von Halbprofis trainiert. «Auch wenn wir nicht nur Profispieler haben, trainieren wir sechsmal in der Woche und haben einen grossen Staff», sagt Thomassen, der einst 13 Länderspiele für die Färöer-Inseln bestritten hat.

Das heutige Spiel sei für die Spieler von Klaksvik keines, das sehr speziell sei.

«Viele Spieler sind Nationalspieler, haben schon gegen Topnationen gespielt. Natürlich ist es für uns ein Erfolg, hier spielen zu dürfen, aber es ist nicht so, dass wir sehr erstaunt darüber sind.»

Gegen den litauischen Vertreter Riteriai ging der 17-fache färöerische Meister als Aussenseiter in die 1. Qualifikationsrunde, setzte sich aber dank der Auswärtstorregel durch. «Wir wussten, dass wir es packen können.»

Klaksvik-Trainer Thomassen schnupperte einst bei Urs Fischer

Laptop-Trainer Mikkjal Thomassen schnupperte schon unter Urs Fischer. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Luzern, 24. Juli 2019)

Laptop-Trainer Mikkjal Thomassen schnupperte schon unter Urs Fischer. (Bild: Urs Flüeler / Keystone, Luzern, 24. Juli 2019)

Wer mit Mikkjal Thomassen spricht, trifft auf einen Trainer, der überzeugt von seinem Team ist. «Wir haben Selbstvertrauen», sagt der Trainer, der im November 2016 eine Woche beim FC Basel unter Urs Fischer reinschnupperte. «Das war eine super Erfahrung. Auch deshalb weiss ich viel von der Schweizer Liga.» Auf das heutige Spiel gegen den FC Luzern habe sich der Staff stundenlang vorbereitet.

«Wir wissen alles vom Gegner.»

Anders als die Luzerner Beobachter findet Thomassen nicht, dass sein Team defensiven Fussball praktiziert. «Wir stehen nicht nur hinten rein, sondern pressen häufig hoch und attackieren den Gegner. Zudem legen wir viele Kilometer zurück.» Das sei auch bei den derzeit heissen Temperaturen in Luzern kein Problem, meint er. «Wir haben in Litauen gezeigt, dass wir damit umgehen können.» Dabei wird es auf den Färöer-Inseln im Sommer nicht wärmer als 13 Grad Celsius.

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