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Kleine Chance für den FCL? Espanyol ohne Topspieler Marc Roca und mit insgesamt fünf Startelf-Änderungen

Eigentlich hat der FC Luzern am Donnerstag (21.00, SRF 2) keine Chance, in Barcelona gegen Espanyol die Playoff-Runde der Europa-League-Qualifikation zu erreichen. Doch diese wollen die Innerschweizer packen. Espanyol-Coach David Gallego kommt dem FCL einen Schritt entgegen, er verzichtet auf mehrere Leistungsträger.
Daniel Wyrsch
Espanyol-Supertechniker Marc Roca am vergangenen Donnerstag beim 3:0-Hinspielsieg der Spanier in der Swisspor-Arena. Luzerns Tsiy Ndenge kommt zu spät. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 8. August 2019)

Espanyol-Supertechniker Marc Roca am vergangenen Donnerstag beim 3:0-Hinspielsieg der Spanier in der Swisspor-Arena. Luzerns Tsiy Ndenge kommt zu spät. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Luzern, 8. August 2019)

Espanyol geht mit fünf Startelf-Änderungen im Vergleich zum Hinspiel (3:0-Sieg) in das Rückspiel der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation gegen den FC Luzern: Stürmer Borja Iglesias hat am Mittwoch für 28 Millionen Euro zu Betis Sevilla gewechselt, wie wir berichteten. Zudem verzichtet Trainer David Gallego (47) auf den vom FC Bayern München umworbenen U21-Europameister Marc Roca, auf Captain Javi Lopez sowie Oscar Melendo und Adrian Pedrosa.

Gallego schont die vier Leistungsträger, um am Sonntag zum La-Liga-Start zu Hause gegen den FC Sevilla bereit zu sein. Ausserdem könnte zusätzlich im Tor Altmeister Diego Lopez (37) durch Andrés Prieto (25) ersetzt werden. Der Espanyol-Coach hat ein recht breites Kader zur Verfügung. Als Ex-Nachwuchstrainer versucht er zudem, jungen Profis Spielpraxis zu geben. So könnte Mittelfeldmann Nico Melamed (18) im RCDE-Stadion gegen den FCL zum Einsatz kommen.

Gallego verlangt «harte Arbeit» gegen Luzern

Espanyol-Coach David Gallego sagte im Vorfeld des Spiels: «Trotz dem guten Resultat aus dem Hinspiel müssen wir hart arbeiten, um wieder zu gewinnen.» Der Katalane mag es nicht, wenn sich seine Profis zurücklehnen. «Es passt nicht in meinen Kopf, dass sich meine Mannschaft entspannt», sagte er in Bezug auf die derzeit eingeschränkte Trainingszeit mit dem gesamten Team.

Also darf sich der FCL trotz der zahlreichen personellen Veränderungen beim Gegner nicht auf einen eher ruhigeren zweiten Vergleich mit den Spaniern einstellen. Thomas Häberli hatte bereits gesagt, dass Espanyol nach dem Abgang von Iglesias immer noch zwei starke Stürmer habe. Das sind die beiden Argentinier Facundo Ferreyra und Matias Vargas. Sie und Linksverteidiger Didac Vilà schossen am vergangenen Donnerstag in Luzern je ein Tor zum 3:0-Sieg von Espanyol.

Häberli hat einen Funken Hoffnung

Die Hypothek aus dem Hinspiel ist für den FCL riesig. Obwohl die Luzerner im Verhältnis 1:7 gegenüber Espanyol in Sachen Marktwert der Spieler klar unterlegen sind und eigentlich keine Chance haben, die Playoff-Runde der Europa-League-Qualifikation gegen den ZSKA Sofia oder Luhansk zu erreichen, packen sie den letzten Strohhalm. «Im Fussball weiss man nie. Alles ist möglich», sagte Coach Thomas Häberli.

Ein 4:0- oder auch ein 4:1-Sieg würden reichen. Objektiv betrachtet müsste man froh sein, wenn der FCL mit einem anständigen Resultat aus diesem Rückspiel heraus kommt. Nach zuletzt drei Angriffs-Nullern in der Meisterschaft gegen Zürich (0:0), Servette (0:1) und Thun (0:2) sowie dem erwähnten 0:3 im Hinspiel, täte dem Selbstvertrauen der Blauweissen zudem ein Torerfolg bei Espanyol gut.

FCL könnte mit guter Leistung Moral tanken

Am Sonntag folgt die 1. Runde im Schweizer Cup beim AS Calcio Kreuzlingen aus der 2. Liga inter. Eine Woche später muss der FCL in der Super League zum FC Sion – und vor der Länderspielpause kommt noch der Meister Young Boys (1. September) in die Swisspor-Arena. Ein happiges Programm für welches die Spieler am Donnerstag in Barcelona mit einer guten Leistung Selbstvertrauen tanken könnten.


RCD Espanyol Barcelona – FC Luzern (Donnerstag, 15. August 2019, 21.00/SRF 2). Voraussichtliche Aufstellungen.

Espanyol Barcelona: D. Lopez/Prieto; Pipa, L. Lopez, Naldo, Vilà; Melamed, Darder, Sanchez, Puado/Lei Wu; Ferreyra, Vargas.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas Alves, Knezevic/Cirkovic, Sidler; Kakabadse, Voca, Ndenge, Schürpf; Margiotta, Eleke.

Bemerkungen: Espanyol ohne Roca, J. Lopez, Melendo und Pedrosa (alle nicht im Aufgebot) und Iglesias (seit Mittwoch bei Betis Sevilla unter Vertrag). Luzern ohne Schulz (Kopfverletzung aus dem Hinspiel) und Grether (rekonvaleszent nach Blinddarm-Operation).

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