Knappe Niederlage im Spitzenspiel

Die Krienser Handballer haben im Spitzenspiel gegen Wacker Thun mit 27:29 verloren. Der Sieg der Gäste geht in Ordnung. Das Heimteam tat zu wenig, um das Spiel zu gewinnen.

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Der Krienser Bojan Beljanski im Angriff gegen zwei Thuner. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Der Krienser Bojan Beljanski im Angriff gegen zwei Thuner. (Bild: Remo Naegeli/Neue LZ)

Das Spitzenspiel hielt in Sachen Spannung, was es versprach. Es standen sich zwei Teams gegenüber, die sich leistungsmässig fast ebenbürtig waren. Die Krienser waren alles andere als chancenlos gegen den Gast aus dem Berner Oberland.

Daniel Baverud von Kriens im Angriff. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
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Der Krienser Daniel Fellmann (links). (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
Kriens Daniel Baverud (Nr. 8) passt nach rechts. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
Daniel Baverud wird von zwei Thunern in die Zange genommen. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)
Der Krienser Bojan Beljanski (zweiter von links) gegen zwei Thuner. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)

Daniel Baverud von Kriens im Angriff. (Bild: Remo Nägeli/Neue LZ)

Die Führung wechselte in einem spannenden, nicht immer hochklassigen Spiel unzählige Male. Dass die Schiedsrichter dabei nicht immer souverän wirkten, wurde schlussendlich zur Nebensache. Denn der HCK war selbst verantwortlich für die Niederlage.

Die Spieler von Wacker Thun wirbelten und liessen die Krienser Deckung mehr als einmal alt aussehen. Mehr noch: Den Kriensern gelang in den 60 Minuten keinen einzigen Gegenstoss. So spielte der HCK in der Offensive nicht mit wirklich viel Druck aufs Tor. Zwar hatten Daniel Båverud und Nicolas Raemy ihre starken Phasen – doch die Konstanz fehlte.

Dazu verzweifelten die Einheimischen in der zweiten Hälfte an einem starken Thuner Keeper Andreas Merz, der die Abschlussversuche der Krienser gleich reihenweise zu nichte machte. Bereits am Mittwoch bekommt das Team eine neue Chance, sich zu beweisen. Gegner wird dann das Schlusslicht aus Endingen sein.

pd/ks

HC Kriens-Luzern – Wacker Thun 27:29 (16:16)

Krauerhalle Kriens, 650 Zuschauer. SR Brianza/Lämmler.

Spielverlauf: 0:2, 1:3, 2:4, 4:4, 4:7, 5:8, 8:9, 9:12, 11:12, 13:13, 14:14, 15:15, 16:15, 16:16; 18:18, 19:19, 21:19, 22:20, 22:22, 23:23, 24:24, 24:26, 25:27, 26:28, 27:29.

HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert (11.-53.); Fellmann, Willisch, Hedin, Båverud (6), Steiger (2), Raemy (6), Beljanski (4), Nyffenegger (2), Baviera, Hess, Stankovic (5/2), Petrig (1).

Wacker Thun: Winkler/Merz (ab 31.); Linder (1), Dähler (6), Franic (7/2), Buri, Caspar (2), Friedli, von Deschwanden (4), Hess, Rathgeb (1), Szymanski (5), Studer (3), Getzmann.

Bemerkungen: 25. Franic schiesst Penalty an Latte (12:13). 31. Schelbert hält Penalty Franic (16:16). 43. Stankovic verschiesst Penalty (23:23). Strafen: Kriens 6, Wacker 4 x 2 Minuten. HC Kriens-Luzern ohne Schmid (verletzt) und Trainer Torben Winther, der nach einem Sturz im Wald wegen zwei gebrochenen Rippen pausieren musste.

J.P. Chenet Best Player Award: Raemy (Kriens-Luzern) und Merz (Wacker)