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KOMMENTAR: Eine Ära, aber kein Held

Tom Mustroph über den Tour-de-France-Sieg von Chris Froome.
Tom Mustroph, Paris
Tom Mustroph

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Eine Sekunde hat entschieden. Leider nicht ganz oben im Klassement, sondern nur zwischen dem dritten und dem vierten Platz. Mikel Landa kam im Zeitfahren am Samstag bis auf diese eine Sekunde an Romain Bardet heran. Das war Dramatik pur.

Lange sah es bei dieser Tour so aus, als würde es auch bei der Vergabe von Gelb so knapp zugehen. Vier, fünf Fahrer schienen auf einem Niveau. Herrlich. Bei der für Chris Froome vom Parcours her ungünstigsten Tour der letzten Jahre – wenig Zeitfahrkilometer, wenig Bergankünfte – setzte sich der Brite dennoch durch. Das ist ein Zeichen seiner Überlegenheit, trotz des Vorsprungs unter einer Minute.

Froome prägt damit eine Ära. Allerdings eine Ära ohne Helden. Den eigenen Heldenstatus verpasste er, als im letzten Jahr beim Crash am Mont Ventoux für sich eine Zeitgutschrift forderte und erhielt. Für den Grössten der Branche bleibt Froome ein Kleiner, weil er eben ausser Tour fahren wenig anderes kann. «Er soll erst einmal fünf Giro-Siege holen und sieben Mal bei Mailand– Sanremo erfolgreich sein. Dann können wir über Vergleiche reden», knurrte die belgische Radsportlegende Eddy Merckx bei dieser Tour – Recht hat er.

Tom Mustroph, Paris

sport@luzernerzeitung.ch

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