Kommentar
Entlassung ist nicht Entlastung – der SC Kriens braucht auch treffsichere Stürmer

Die Entlassung des Trainers erfolgt spät. Für den Ligaerhalt braucht der SC Kriens nicht nur einen neuen Coach, sondern auch Torschützen.

Turi Bucher
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Bild: Nadia Schärli

Was haben sie geschwärmt im SCK-Management, als Davide Morandi in Kriens unterschrieb! Nun hat die Schwärmerei ein jähes Ende gefunden. Die Trennung mit dem Trainer erfolgt zurecht, denn Morandi und seine Mannschaft, das funktionierte nicht. Die sportliche Talfahrt wird durch die Tabelle belegt, und diese lügt bekanntlich nicht.

Klar, es kann nicht immer ein Glücksfall sein, wie es die Krienser vier Jahre lang mit Morandis Vorgänger Bruno Berner erleben durften. Berner vermochte das Team mit seinem persönlichen Ehrgeiz vor jedem Match zu befeuern – mit Morandi wurde der Weg in die Konfusion beschritten. Erkannt hatte man das in Kriens wohl schon vor einigen Wochen – aber die Trennung mit dem Trainer erfolgt spät. Zu spät? Der SC Kriens ist noch nicht verloren, muss nun aber nicht nur einen Coach, sondern auch Stürmer suchen. Denn: Die Tore wird auch der neue Trainer nicht selber schiessen können.

Chefetage und Mannschaft sind nun massiv gefordert. Entlassung heisst nicht Entlastung. Es wird ein beschwerlicher, steiniger Weg bis zum Ligaerhalt.

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