Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Der HC Kriens-Luzern erkämpft sich ein Finale

Der HC Kriens-Luzern holt gegen Winterthur ein 30:30-Remis. Das nährt die Hoffnung auf ein Happy End: Der Einzug in die Finalrunde ist immer noch möglich.
Roland Bucher
Treffsicherer Krienser: Luca Spengler beschäftigt die Abwehr von Winterthur. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 12. Dezember 2018))

Treffsicherer Krienser: Luca Spengler beschäftigt die Abwehr von Winterthur. (Bild: Boris Bürgisser (Kriens, 12. Dezember 2018))

Es war eine dramatische Schlussphase, in welcher die Blicke immer wieder auf den «Handy-Totomat» schielten. Spätestens als klar wurde, dass Suhr sein Heimspiel gegen Basel völlig überraschend verliert, wusste man: Mit mindestens einem Punkt würde sich Kriens die Option stärken, am letzten Spieltag doch noch den Sprung in die Finalrunde zu schaffen. Goran Perkovacs Mannschaft erfüllte die Mindestanforderung, und der Trainer sagte im ersten Moment nach dem Schlusspfiff nichts anderes als: «Wenn jetzt die Hütte am Sonntag im letzten Spiel gegen Amicitia nicht voll ist, dann bin ich enttäuscht.» Die Ausgangslage auf der Zielgerade: Holt Kriens gegen Amicitia zwei Punkte und verliert Suhr sein Heimspiel gegen St. Otmar St. Gallen, dann schnappt sich der HCK das letzte Ticket für die Finalrunde.

Spengler: «Wir werden dieses Spiel gewinnen»

Baumeister des Unentschiedens gegen ein Winterthur, das nur phasenweise seine Klasse aufblitzen liess, waren – einmal mehr – Luca Spengler und Marcel Lengacher: Die linke HCK-Flanke war für insgesamt 16 Tore verantwortlich, wobei das allerschönste – ein perfekt herausgespielter «Flieger» zum 28:27 – die Halle zum Beben brachte. Der Wermutstropfen für die Krienser in dieser dramatischen Partie: Spengler verletzte sich wenig später nach dieser spektakulären Aktion an den Bändern; sein Einsatz für das ultimative Finale gegen Amicitia ist fraglich. «Ob mit mir oder ohne mich – wir werden dieses Spiel gewinnen», schwört Spengler, «und können dann nur darauf hoffen, dass auch Otmar uns Schützenhilfe leistet». Stark in der Angriffsauslösung war Captain Tom Hofstetter, wichtig in den entscheidenden Augenblicken die Routine von Goalie André Willimann, der sich elf Paraden notieren liess, vor allem Nati-Flügel Marvin Lier mit zunehmender Spieldauer den Zahn zog.

Zufriedenheit bei Nick Christen

Perkovac wies darauf hin, dass «wir heute nicht das Optimum herausgeholt haben». Seine Mannschaft sei in der Defensive zu fehleranfällig gewesen: «Wir haben nie richtig den Rhythmus gefunden. Hätten wir auf gleichem Level gespielt wie beim Sieg gegen Otmar, wäre noch mehr möglich gewesen. Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen. Aber wir haben eindrücklich bewiesen, dass Kriens lebt.» Darf man so sagen: Die Mannschaft zog mit dem letzten Zwick an der Geissel einen enormen Schlussspurt an und will nun am Sonntag ernten. «Wir haben lange gedarbt», meinte Nick Christen, der CEO des Vereins, «und viele haben uns abgeschrieben. Ich bin stolz auf diese Mannschaft, die immer an sich geglaubt hat».

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.