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Kriens-Luzern kommt trotzt Auswärtssieg in Gossau nicht vom Fleck

Resoluter Auftritt von Kriens-Luzern: Beim 36:28(15:10)-Erfolg gegen Gossau lässt das Team von Goran Perkovac keine Zweifel aufkommen. Die Türe zur Finalrunde ist noch nicht zu.
Roland Bucher
«Wenn wir es schaffen, wäre dies wunderschön, sonst geht die Welt nicht unter», sagt Kriens-Trainer Goran Perkovac. (Bild: Eveline Beerkircher (Kriens, 12. September 2018))

«Wenn wir es schaffen, wäre dies wunderschön, sonst geht die Welt nicht unter», sagt Kriens-Trainer Goran Perkovac. (Bild: Eveline Beerkircher (Kriens, 12. September 2018))

Es war ein Sieg fürs das nach der November-Flaute geknickte Selbstvertrauen, herausgespielt ohne Wenn und Aber, souverän dank meist sauberer Abwehrarbeit und einer überragenden Flügelzange: Severin Ramseier (7 Würfe, 7 Tore) und Marcel Lengacher (9/13) wirbelten Gossau nach Lust und Laune durcheinander. Die beiden bliesen jenen Wind in die HCK-Segel, der nach zaghaftem Beginn (erstmalige Führung zum 7:6 in der 13. Minute) die Angriffsmotoren so richtig in Schwung brachte.

«Ich wusste früh, dass wir dieses Spiel gewinnen würden», betonte Goran Perkovac, «wir waren heute sehr konzentriert und entschlossen». Einfach besser halt. «Und was Ramseier und Lengacher heute aufgeführt haben, das war grosse Klasse, überragend», lobte der Trainer. Im Soge der beiden beeindruckenden Krienser Akteure auf den Flanken kamen auch Rückkehrer Spengler (4/7), Radovanovic (5/9) und Gavranovic (4/6) zu respektablen Wurfquoten.

Es braucht noch mindestens zwei Siege

Was der Trainer vor dem Anpfiff auch schon wusste: Eine Niederlage gegen die in dieser Verfassung arg vom Abstieg bedrohten St. Galler hätte das Ende aller Finalrunden-Träume bedeutet. Denn Suhr Aarau hatte bereits am frühen Nachmittag wichtige Bonuspunkte gegen Meister Wacker Thun eingestrichen. In der Sonntags-Bilanz am Finalrunden-Strich also die eher fatale Erkenntnis: Kriens hat seine Hausaufgabe zwar mit gutem Zeugnis erledigt, kommt trotzdem nicht vom Fleck.

Im Klartext bedeutet das: Der HCK benötigt aus den verbleibenden drei Partien gegen St. Otmar (a) sowie Winterthur und Amicitia (h) mindestens zwei Siege, um doch noch in die Nähe der Logenplätze zu kommen. Die Türe nach oben ist noch nicht verriegelt, aber weiterhin nur einen ganz kleinen Spalt offen. «Das sind nur Rechnereien», sagt Perkovac, der vermutet, dass das Duell um Rang sechs jetzt eher gegen Bern-Muri ausgetragen wird. «Wenn wir es schaffen, wäre dies wunderschön, sonst geht die Welt nicht unter», meint der Chef, «und es wäre durchaus auch eine Chance in der Abstiegspoule, jungen Leuten viel Einsatzzeit zu gewähren». Einer von ihnen rückte gestern schon in gutes Licht: Jung-Goalie Kayoum Eicher lieferte in der Schlussphase vier tolle Paraden ab, warf sogar ein Tor.

Und jetzt der Cup-Hit gegen Suhr

Ein versöhnlicher Einstieg also für Kriens in die Adventswochen, und der nächste Bewährungstest folgt bereits am Mittwoch: Revanche ist gegen Suhr Aarau angesagt, es geht um nicht mehr und nicht weniger als das Cup-Halbfinalticket. Perkovac fordert volle Unterstützung der HCK-Anhängerschaft. «Der Cup ist unser zweites grosses Saisonziel. Wir haben eine einmalige Chance, unter die letzten Vier vorzustossen. Wir hoffen alle auf eine schöne Handballparty am Mittwoch».

Der Auftritt gestern in Gossau macht, auch wenn der Sieg womöglich für die Endabrechnung wenig nützt, viel Mut und grosse Hoffnung für diesen Cup-Hit.

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