KRIENS-LUZERN - AMICITIA 24:32: Amicitia zeigte Kriens-Luzern den Meister

Diskussionslos und klar - dem HC Kriens-Luzern wurde der Meister gezeigt. Die Zentralschweizer verloren das Spitzenspiel gegen den amtierenden Meister GC Amicitia Zürich mit 24:32.

Drucken
Teilen
Der Krienser Torhüter Tobias Hodel versuchte mit seinen Paraden, sein Team gegen Amicitia im Spiel zu halten. (Bild EQ)

Der Krienser Torhüter Tobias Hodel versuchte mit seinen Paraden, sein Team gegen Amicitia im Spiel zu halten. (Bild EQ)

Einmal musste sie kommen, die erste Niederlage in dieser Saison für den bisher ungeschlagenen HC Kriens-Luzern. Dass sie gegen den amtierenden Meister GC Amicitia kommen würde, kann als «normal» abgehakt werden. Dass die Niederlage aber so klar und diskussionslos erfolgte, war überraschend. Der HC Kriens erhielt von der Zürcher Mannschaft den Meister gezeigt.

25 Minuten dauerte die Hoffnung – so lange nämlich konnte der HC Kriens-Luzern mithalten. Allerdings zeichnete sich bereits in dieser Phase ab, dass gegen die Zürcher Deckung kaum etwas zu machen war. Die aufsässige Deckung provozierte die Krienser immer wieder zu leichtsinnigen Fehlern und teils haarsträubenden Ballverlusten.

Einzelaktionen zu Beginn erfolgreich
In der Startphase schafften die Krienser es mit Einzelaktionen, das Spiel ausgeglichen zu halten. Yalciners Distanzschüsse und Hofstetters mutiges Spiel in die Tiefe waren immer wieder zielführend.

Mit zunehmender Spieldauer aber verpuffte die Wirkung dieser Einzelaktionen. Auch deshalb, weil der Rest des Teams zu fehlerhaft war. Jetzt wäre System, Bewegung im Spiel und Kreativität nötig gewesen. All das aber fehlte. Wohl auch deshalb, weil zu viele Krienser (die Torhüter ausgenommen – Hodel hielt den HCK lange Zeit im Spiel, später zeigten auch Schelbert und – für Penalties – Portmann gute Leistungen) nicht annähernd an ihre Normalform herankamen.

Benedikt Anderes/HC Kriens-Luzern

HC Kriens-Luzern - SG GC Amicitia24:32 (12:16)
Krauerhalle Kriens. – 1000 Zuschauer. – SR Sager/Styger.

Torfolge: 0:1, 2:1, 4:2, 4:4, 5:6, 7:7, 8:8, 8:10, 9:11, 10:12, 11:14, 12:15, 12:16; 13:17, 14:19, 15:19, 16:25, 17:29, 19:29, 21:30, 24:31, 24:32.

HC Kriens-Luzern: Hodel (1.-45.)/Portmann (4 Penalties)/Schelbert (ab 46.); Mitrovic, Steiger (3), Nyffenegger (2), Stankovic (3/1), Yalciner (8/2), Bislimi, Wllisch (3), Zimmermann, Podvrsic, Hofstetter (5).

SG GC Amicitia: Vaskevicius/Bringolf (ab 54.); Fellmann (3), Kern, Egger (1), Kristjansson (3), Hess (4), Grimm (5/2), Vukelic, Hüsser (1), Scepanovic, Basic (1/1), Svajlen (2), Krubalija (5), Behrends 6/1).

Strafen: Kriens 5, GC Amicitia 5 x 2 Minuten.

Bemerkungen: Kriens ohne Schmid und Schlegel (rekonvaleszent). Amicitia setzt den an sich verletzt gemeldeten Basic (angeblich 2 Wochen Trainingspause
verordnet) für einen Penalty ein, ohne Hofer (überzählig).

Verschossene Penalties: 10. Yalciner scheitert an Vaskevicius (5:6), 24. Yalciner scheitert an Vaskevicius (10:11), 28. Behrends scheitert an Portmann, trifft aber im Nachschuss. 59. Portmann hält Penalty von Behrends (23:31).