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Kriens-Luzern fegt Gossau aus der Halle

Tempo, Teamwork und Tore: Der HC Kriens-Luzern hat die Qualifikationsrunde mit einer starken Leistung abgeschlossen und mit Blick auf die beginnende Finalrunde wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert.
Der Krienser Nicolas Rämy beim Abschluss. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)

Der Krienser Nicolas Rämy beim Abschluss. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)

Der 39:24 (18:15)-Erfolg gegen den am Schluss bemitleidenswerten TSV Fortitudo Gossau war auch in dieser Dimension absolut gerechtfertigt. Und er machte klar, warum der HC Kriens-Luzern in der Finalrunde um Spitzenplätze spielt, Gossau hingegen in der Abstiegsrunde um den Ligaerhalt kämpfen muss.

Nicht vergessen darf man dabei, dass beim HC Kriens-Luzern eine vollwertige Stammsechs auf der Tribüne sass und sich von den Folgen von Verletzungen erholte: Nyffenegger, Schmid, Willisch, Schlegel, Yalciner ... Eine Liste von Spielern, die in vielen anderen Clubs unersetzlich wären. Beim HC Kriens-Luzern legte sich der Rest des Teams umso mehr ins Zeug und fand nach anfänglichen Schwierigkeiten bald einmal zu jener Form, die erfolgsversprechend war.

Viel Sprungkraft: Kriens Thomas Zimmermann gegen Gossau-Torhüter Holger Hug. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Kriens' Thomas Hofstetter (links) gegen Gossaus Tobias Lieberherr. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Der Krienser Nicolas Rämy. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Bild: Roger Zbinden/Neue LZ
Gossaus Florian Engeler (links) versucht den Krienser Andraz Podversic zu stoppen. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Boris Stankovic erzielte mit sieben Tore am meisten Treffer. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Steigt am höchsten: Kriens' Benjamin Steiger (links) gegen drei Gossauer. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Andraz Podversic (rechts) diskutiert mit dem Schiedsrichter. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Kriens' Benjamin Steiger (links) gegen Gossaus Andreas Krapf. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Gossaus Oliver Schoof (rechts) versucht gegen Kriens' Marko Vukelic den Ball zu erobern. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Der Krienser Nicolas Rämy. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Kriens' Thomas Hofstetter (hinten) beweist gegen Gossaus Gabriel Würth Übersicht. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Kriens-Trainer Torben Winther. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Kriens-Trainer Torben Winther. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
Kriens-Trainer Torben Winther. (Bild: Roger Zbinden/Neue LZ)
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HC Kriens-Luzern - TSC Fortitudo Gossau 39:24

Denn in Halbzeit 1 sah man einen kecken Gast, der phasenweise selber mit bis zu zwei Toren führte. Die Krienser waren defensiv zu nachlässig, und in der Offensive fehlten Druck, Konzentration und Entschlossenheit. Auf Seiten der Gäste hing in dieser Zeit vieles nur an Daniel Stahl. Der deutsche Riese (2.04) stellte die Krienser Deckung mehr als einmal vor unlösbare Probleme. Wobei: Die Probleme waren nur deshalb so gross, weil beim HCK die nötige Konsequenz in der Deckungsarbeit fehlte und die Abstimmung fehlte.

Je länger das Spiel aber dauerte, desto mehr wurde bewusst, dass dieses Spiel in die aus Krienser Sicht richtigen Bahnen kommen würde. Denn Fortitudo Gossau hatte Stahl, der HCK aber ein Team. Und in diesem Team zeichneten sich gleich mehrere Spieler mit phasenweisen Gold-Auftritten aus. Dass sie in der Schlussphase dann und wann auch von den hängen Köpfen auf Seiten Gossaus profitieren, sei nicht unerwähnt. Aber auch für eine tolle Kür muss man die Gunst der Stunde nutzen. Und das tat der HCK mit einer starken Teamleistung. Mit einer immer besser werdenden Deckung, mit viel Tempo in der Gegenstossauslösung und mit einer am Schuss auch guten Auswertung der Chancen.

Benedikt Anderes / HC Kriens

HC Kriens-Luzern - TSV Fortitudo Gossau 39:24 (18:15)

Krauerhalle Kriens, 700 Zuschauer. SR Brunner/Salah.

Spielverlauf: 1:0, 2:2, 3:5, 5:5, 5:6, 7:6, 9:7, 11:8, 13:10, 13:13, 15:13, 17:14; 18:15; 22:15, 22:16, 27:16, 27:18, 32:18, 32:19, 34:19, 36:20, 37:21, 38:24, 39:24.

HC Kriens-Luzern: Schelbert/Aleksejev (1 Penalty und ab 52.); Steiger (4), Raemy (2), Portmann (1), Lengacher (2), Hess (1), Stankovic (7/1), Vukelic (6/2), Zimmermann (4), Podvrsic (6), Hofstetter (6).

Forti Gossau: Hug / Fasciati (ab 42.);Krapf (3/1), Engeler (1), Oertig (1), Dedaj (2), Ryser, Lieberherr (1), Schoof (3), Tataraga (1), Bossart, Würth (3), Stahl (9/3).

Bemerkungen: Kriens ohne Nyffenegger, Schlegel, Schmid, Willisch und Yalciner. Strafen: Kriens 2, Gossau 4 x 2 Minuten. Penalties: 31. Aleksejev hält Penalty von Stahl (18:15).

J.P. Chenet Best Player Award: Daniel Stahl (Forti Gossau) und Marko Vukelic (HC Kriens-Luzern)

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