KRIENS-LUZERN - ST. OTMAR 24:28: HCK verliert zu Hause gegen St. Otmar

Der HC Kriens-Luzern verliert sein Heimspiel gegen St. Otmar St. Gallen mit 24:28.

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Der Krienser Thomas Hofstetter. (Archivbild Boris Bürgisser/NLZ)

Der Krienser Thomas Hofstetter. (Archivbild Boris Bürgisser/NLZ)

In einem Spiel auf Messers Schneide forderte der letztjährige Tabellendritte die Zentralschweizer bis am Schluss. Dass die Ostschweizer den Krienser Überraschungscoup vom Vorjahr ausgleichen konnten, lag aber weniger an der deutlich besseren Leistung des Gastes als vielmehr an den beiden Unparteiischen, die in wichtigen Phasen ins Spiel eingriffen und mit (zu) vielen strittigen Entscheiden die Situation im breiten Mittelfeld der NLA klar beeinflussten.

Trotzdem muss sich vorallem der HC Kriens-Luzern an der Nase nehmen. Weder Kriens-Luzern noch St. Otmar schaffte es im Spielverlauf, sich aus eigener Kraft vorzeitig und entscheidend abzusetzen. Fehler und Fehlversuche hinderten sie daran. Mal war Kriens vorne, mal Otmar – immer aber kam es wieder zum Zusammenschluss. Zwei ebenbürtige Teams, die beide nicht so recht ins Spiel fanden, kämpfen um den leichten Vorteil.

Vier Strafen wegen Reklamierens
In einer dieser ausgeglichenen Phasen – Kriens-Luzern hatte eben zum wiederholten Mal einen 3-Tore-Rückstand aufgeholt und war auf 21:21 herangekommen – waren es unnötige Strafen gegen den HC Kriens- Luzern, welche die Zentralschweizer um die Punkte brachten. Gleich vier Strafen kassierten die Zentralschweizer wegen Reklamierens. Doch das Reklamieren war mehr als verständlich. Denn die Leistung der Unparteischen hinterliess bei Spielern und Fans einige Fragezeichen.

Dass sich auf Krienser Seite der grippegeschwächte Yalciner mit fünf Treffern als bester Skorer auszeichnete, war am Schluss nur noch eine Randnotiz. Denn gejubelt wurde diesmal auf Seite der Schwarz-Gelben. Diese liessen sich das Angebot nicht entgehen und nahmen die zwei Auswärtspunkte mit nach Hause. Wohlwissend aber, dass das Spiel durchaus auch auf die andere Seite hätte kippen können.

Benedikt Anderes/HC Kriens-Luzern

HC Kriens-Luzern – TSV St. Otmar St. Gallen24:28 (13:13)
Krauerhalle - SR: Marco Meyer / Lukas Stalder.

Torfolge: 0:2, 4:4, 7:7, 9:8, 13:13; 13:16, 16:19, 20:20, 21:22, 23:25, 24:28.

HC Kriens-Luzern: Hodel/Schelbert (ab 31.)/Portmann (hält 1 Penalty); Mitrovic, Steiger (3), Nyffenegger (3), Stankovic (4), Yalcner (5/2), Bislimi (2), Willisch (2), Zimmermann (n.e.), Podvrsic (3), Hofstetter (2).

St. Otmar: Han/Isenrich; Engeler (5), Christ (6), Wild, Keller (2), Liniger (6/3), Ryser, Gunzinger, Friede (5), Keel (2), Gsiler, Hojc (1).

Strafen: Kriens 7, Otmar 4 x 2 Minuten.

Bemerkungen: Kriens ohne Schmid und Schlegel (rekonvalsezent), Zimmermann nicht eingesetzt. Otmar ohne Usik (verletzt). Portmann (HCK) hält Penalty.