KRIENS-LUZERN - SUHR 27:26: Der HCK bezwingt Suhr Aarau im Nervenspiel

Am Schluss jubelten in der Krauerhalle die Gastgeber: Die NLA- Handballer des HC Kriens-Luzern siegten gegen den HSC Suhr Aarau mit 27:26. Aber dass die Zentralschweizer ihre Ungeschlagenheit in dieser Saison bewahren konnten, hing am seidenen Faden.

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Roman Schelbert im Tor von Kriens. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Roman Schelbert im Tor von Kriens. (Archivbild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Gegen Suhr Aarau fehlte dem Krienser Sieg erneut die Souveränität.  Nach einem starken Start (7:2 nach 10 Minuten) fand der Gast besser ins Spiel – und plötzlich harzte es aus Sicht der HCK darin, den Vorsprung zu vergrössern. Denn statt die Differenz auf durchaus mögliche 8 Tore zu schrauben, krallte sich der HSC Suhr Aarau unter der Regie von Parolo fest. Dass die Suhrer nicht effizienter aufholten, hatte sie in dieser Phase der eigenen Fehlerquote zu verdanken.

So wurde es Mitte der zweiten Halbzeit so richtig hektisch, als die beiden wenig überzeugenden Refs zur groben Strafenschere griffen. Und als sie auf Geheiss des Delegierten auch noch Suhrs Trainer Steiner mit einer Strafe belegten, war endgültig Feuer im Dach. Sie hatten sich damit dem hektischen Treiben auf dem Platz fröhlich angeschlossen.

Roman Schelbert sicherte den Sieg
Suhr Aarau aber kämpfte erwartungsgemäss unerschrocken weiter. Als es dem HCK auch mit zwei Spielern mehr auf dem Platz nicht gelang, den Gegner abzuschütteln, nutzte das der Gast aus und glich nach 53 Minuten erstmals aus. Dem eben erst eingewechselten HCK-Keeper Roman Schelbert blieb es vorbehalten, mit drei Big Saves den Sieg für Kriens-Luzern festzukrallen.

Fazit: Das Spiel brauchte wie erwartet viel Nerven. Und doch mehr, als nach der Startphase zu erwarten war. Aus Krienser Sicht aber zählt am Schluss nur eines: Sieg nur 5 in Spiel Nummer 5.

Benedikt Anderes / HC Kriens-Luzern

HC Kriens-Luzern – HSC Suhr Aarau 27:26 (16:12)
Krauerhalle Kriens, 850 Zuschauer. SR Bernet / Wick. Strafen: Kriens- Luzern 5x2 Minuten, Suhr Aarau 10 x 2 Minuten.

Torfolge: 2:0, 3:1 4:2, 7:2, 8:4, 9:6, 11:6, 11:8, 12:9, 13:10, 15:10, 16:11, 16:12; 17:13, 18:14, 20:15, 21:17, 21:20, 23:21, 24:22, 24:24 (53.), 25:25, 27:25, 27:26.

HC Kriens-Luzern: Hodel (1.-42.)/Schelbert (ab 42.)/Portmann (1 Penalty); Brücker, Mitrovic, Steiger (1), NYffenegger (1), Stankovic (7/1), Yalciner (4), Bislimi (2), Willisch (5/2), Podvrsic (4), Hofstetter (3).

HSC Suhr Aarau: Wipf / Merz (ab 42.); Schmid, Affentranger (4), Rätz (1), Heer, Ramseier (3), Strübin (1), Kaufmann, Sarac, Stalder (2), Navarin (4), Parolo (9/1), Reichln (2).

Bemerkungen: Kriens ohne Schmid, Zimmermann und Schlegel. Der HC Kriens verschiesst 3 Penalties: 4. Yalciner scheitert an Wipf (2:0), 15. Stankovic scheitert an Wipf (8:5), 54. Willisch scheitert an Merz (25:24).

Sieger im J.P. Chenet Best Player Award: Boris Stankovic (HC Kriens-Luzern) und David Parolo (HSC Suhr Aarau.