Kriens siegt im Spargang und steht im Cup-Achtelfinale

Einen «klaren Sieg» hatte Kriens-Trainer Goran Perkovac vor dem Sechzehntelfinal-Cupspiel gegen Biel gefordert: Sein Team tat ihm mehr oder weniger den Gefallen, löste die eher leichte Aufgabe mit einem 36:31 (21:12)-Erfolg relativ souverän.

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Mit acht Treffern erfolgreichster Krienser Schütze: Luca Spengler. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 28. März 2018))

Mit acht Treffern erfolgreichster Krienser Schütze: Luca Spengler. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 28. März 2018))

Zu durchschlagskräftig waren die Krienser Spielträger, als dass man gegen das NLB-Team ernsthaft in Gefahr hätte geraten können. «Wir haben die Pflicht erfüllt, mehr nicht», bilanzierte Perkovac, «das geht in Ordnung.» Der Trainer verschwieg indes nicht, dass sich nach der Pause doch vermehrt Bruder Leichtsinn zum Krienser Team gesellte: 31 Gegentore gegen einen eher biederen NLB-Repräsentanten sind doch eine ordentliche Menge zu viel. «Von der zweiten Halbzeit bin ich echt enttäuscht», übte der Chef Kritik. (rbu)

Kriens: Willimann/Lauber; Lengacher (2/1), Blättler (5), Engler (1), Spengler (8), Vögtli, Delchiappo (1), Gavranovic (3), Oertli (2), Ramseier (5), Radovanovic (7), Gnos, Hofstetter (2).

Viele Krienser Handball-Baustellen

Kriens unterliegt in einem attraktiven Spiel Schaffhausen 24:29 (11:14). Es wäre mehr dringelegen. Trainer Perkovac sieht Handlungsbedarf auf der Goalieposition.
Roland Bucher

HCK-Flügel Adi Blättler weckt Begehrlichkeiten

Kriens-Luzern bekommt es heute mit Schaffhausen zu tun (Krauerhalle, 17 Uhr). Gegen den Titelfavoriten ist der HCK nicht chancenlos – weil Adi Blättler Tore am Laufmeter wirft.
Roland Bucher