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Krienser Fussballer verlieren erneut gegen den Aufsteiger

Enttäuschung für das Challenge-League-Team des SC Kriens am Genfersee: 1:2 (1:2)-Niederlage gegen Stade Lausanne-Ouchy.
Turi Bucher
Der SC Kriens verliert das Cup Spiel gegen Stade Lausanne-Ouchy. Fotografiert am 14. September 2019 im Kleinfeld in Kriens.Im Bild: Kriens (grün) Pedro Texeira gegen Lausanns Quentin GaillardLZ Boris Bürgisser

Der SC Kriens verliert das Cup Spiel gegen Stade Lausanne-Ouchy. Fotografiert am 14. September 2019 im Kleinfeld in Kriens.
Im Bild: Kriens (grün) Pedro Texeira gegen Lausanns Quentin Gaillard

LZ Boris Bürgisser

Kriens hatte zuletzt gegen Stade Lausanne-Ouchy (SLO) schon im Schweizer Cup verloren, ging daheim nach einer 2:1-Pausenführung noch mit 2:4 unter. Und auch im ersten Challenge-League-Duell der beiden war SLO nicht zu bezwingen.

Vor nur 350 Zuschauern fielen alle drei Tore in der ersten Halbzeit. Schon in der 3. Minute wurde Kriens-Innenverteidiger Jan Elvedi aus dem Zentrum gelockt. Elvedi musste Allan Eleouet flanken lassen, in der Mitte konnte Michaèl Perrier mit dem langen Bein die Ouchy-Führung realisieren.

In der 9. Minute glich Kriens aus: Nach einem schnell ausgeführten Freistoss im Mittelfeld gelangte der Ball an den rechten Flügel, wo sich Daniel Follonier den Ball auf den linken Fuss schob. Sein Schuss aus rund 20 Metern flog unhaltbar zum 1:1 unters Lattenkreuz.

Trainer Berner: «Zweiter Rückstand war einer zu viel»

In der 39. Minute war es wieder Perrier, der SLO in Führung schoss. Roland Ndongo hatte die Vorarbeit geleistet, Perrier hatte vor dem SCK-Tor leichtes Spiel. Kriens-Neuzugang Pedro Teixeira hatte kurz vor der Pause (44.) nach einem Dribbling von Omer Dzonlagic die Chance zum 2:2-Ausgleich, doch Ouchy-Goalie Christophe Guedes parierte auf der Linie mit einem Superreflex am Boden.

Kriens suchte nach der Pause den zweiten Torerfolg. Dem war die Mannschaft von Trainer Bruno Berner in der 57. Minute nach einem Corner und dem Kopfball von Liridon Berisha sowie dem Nachschuss von Igor Tadic sehr, sehr nahe. Das Heimteam war allerdings zehn Minuten vor Schluss mit einem Lattenschuss ebenso dicht am 3:1 dran. Die Krienser sorgten durch Follonier zwar für das «Tor des Tages», mussten aber ohne Punkte in die Innerschweiz zurückreisen.

SCK-Trainer Berner sagte nach der 1:2-Niederlage: «Wir vermochten einen Rückstand aufzuholen. Aber der zweite Rückstand war einer zu viel für uns.» Die Krienser mussten in der Westschweiz neben dem Stammgoalie Sebastian Osigwe auch auf die angeschlagenen Burim Kukeli und Albin Sadrijaj verzichten. Nico Siegrist, der letztjährige Torschützenkönig, blieb als Ersatzspieler auf der Bank. Berner dazu: «Nicht weil ich Siegrist schonen wollte, denn ich schone meine Spieler nicht. Aber ich wollte für einmal umstellen und anderen Spielern eine Chance geben.»

Stade Lausanne-Ouchy – Kriens 2:1 (2:1)
Colovray, Nyon. – 350 Zuschauer. – SR Gianforte.
Tore: 3. Perrier 1:0. 9. Follonier 1:1. 39. Perrier 2:1.
Stade Lausanne-Ouchy: Guedes; Dalvand, Manière, Mfuyi, Le Pogam; Gaillard, Perrier; Parapar (56. Lahiouel), Gazzetta (73. Laugeois), Ndongo (90. Tavares); Eleouet (54. Amdouni).
Kriens: Brügger; Alessandrini (45. Berisha), Elvedi, Mijatovic; Fäh; Costa, Bürgisser, Follonier, Dzonlagic (61. Ulrich); Teixeira, Tadic (73. Abubakar).
Bemerkungen: Stade Lausanne Ouchy ohne Danner (gesperrt), Oussou, Mutombo, Delley und Matri (alle verletzt). Kriens ohne Kukeli, Osigwe, Sadrijaj, Urtic und Fanger (alle verletzt). 81. Lattenschuss Amdouni.

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