Krienser Handballer im Höhenflug

Mit einem grossen Sieg im Spitzenspiel zementiert der HC Kriens-Luzern seinen zweiten Tabellenrang. Wacker Thun gelang es, das bereits zur Pause entschieden geglaubte Spiel noch einmal spannend zu machen.

Drucken
Teilen
Der Krienser Daniel Schmid gegen Wacker Thuns Borna Franic. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Krienser Daniel Schmid gegen Wacker Thuns Borna Franic. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Es war ein Spiel, dessen zwei Halbzeiten zwei Gesichter zeigten. In ersten Halbzeit war es eine stabile Krienser Deckung mit einem starken Keeper Aleksejev, welche die Geschichte schrieben. Aleksejev liess sich alleine in den ersten 30 Minuten gegen seinen ex-Club 11 Big saves notieren. Und weil aus der stabilen Deckung heraus die Krienser Angriffsauslösung klappte, gewann das Krienser Spiel schnell an Sicherheit. Das ermöglichte eine selten gesehene Effizienz- und eine scheinbar vorentscheidende 19:12-Führung.

Kriens Daniel Schmid (rechts) gegen Wacker Thuns Borna Franic. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
9 Bilder
Kriens Boris Stankovic jubelt nach einem von insgesamt sieben Treffern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Wacker Thuns Lukas von Deschwanden (links) schiesst in die Krienser Mauer. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Kriens Marko Vukelic jubelt. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Kriens Boris Stankovic (rechts) gegen Wacker Thuns Marc Winkler. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Nationaltrainer Goran Perkovac (links) kommentiert das Spiel für das Schweizer Sportfernsehen. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Kriens Thomas Hofstetter (links) gegen Wacker Thuns Roman Caspar. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Kriens Thomas Hofstetter (rechts) gegen Wacker Thuns Jonas Dähler. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)
Kriens Marko Vukelic schoss sieben Treffer. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Kriens Daniel Schmid (rechts) gegen Wacker Thuns Borna Franic. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Nach dem Seitenwechsel aber kam Wacker Thun zurück. Goalie Merz brachte sein Team mit fünf Paraden gleich zu Beginn wieder ins Spiel zurück. Plötzlich witterten die Thuner noch einmal Morgenluft. Auf Krienser Seite hingegen galt es, eine Baisse wegzustecken. Der Schaden aber blieb in Grenzen: Bis auf 1 Tor kamen die Berner Oberländer heran - dann aber setzte sich der HCK mit individuell mehr Klasse und einem klar breiteren Kader durch.

Am Schluss war es aus Krienser Sicht ein Sieg des Teams, das sich mit der Rolle des Spitzenteams zusehends anzufreunden beginnt. Als Topteam zu den Gejagten zu gehören macht dem HCK immer mehr Spass -. Bei Thun war es wohl eher so, dass der Druck (noch) zu gross war, nach den zwei Niederlagen zuletzt unbedingt gewinnen zu müssen.

Benedikt Anderes/HC Kriens

HC Kriens-Luzern - Wacker Thun 36:31 (19:12)

Krauerhalle, 1'200 Zuschauer. SR Sager/Styger.Spielverlauf: 3:0, 7:2, 11:6, 14:7, 19:12; 20:15, 22:17, 23:18, 25:20, 26:23, 28:25, 28:27, 31:27, 34:29, 36:31.

HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert (1 Pen); Hess, Hofstetter (7), Podvrsic (3), Stankovic (6/1), Steiger (7), Vukelic (7), Willisch (2), Zimmermann, Schmid (3), Lengacher, Yalcner (1).

Wacker Thun: Winkler/Merz; Sandro Badertscher (6), Buri (3), Caspar, Franic (1), Dähler (1), Friedli (5), Linder (1), Rathgeb, Reber (2), Szymanski (6), Von Deschwanden (6), Getzmann.

Bemerkungen: Kriens ohne Nyffenegger (rekonvalsezent) und Schlegel. Strafen: je 5 x 2 Minuten. Steiger verschiesst Penalty.