Krienser Handballer verlieren Spiel und Mut

Der HC Kriens-Luzern verliert sein Spiel in Schaffhausen gegen Schaffhausen mit 18:34. Das Waterloo begann nach der Pause, als der Meister mit einer 0:5-Blitzserie das letzte Hoffnungsflämmchen ausblies.

Drucken
Teilen
Mit 5 Treffern bester Krienser Torschütze: Bojan Beljanski. (Bild: Archiv Roger Zbinden / Neue LZ)

Mit 5 Treffern bester Krienser Torschütze: Bojan Beljanski. (Bild: Archiv Roger Zbinden / Neue LZ)

Der HC Kriens-Luzern verliert bei Meister Kadetten Schaffhausen deutlich mit 18:34. Dabei waren die Innerschweizer dem Gast in allen Belangen klar unterlegen.
Nach einer ansprechenden Anfangsphase brannte das Strohfeuerchen der Hoffnung auf einen Punktgewinn für den HCK bis Minute 25. 11:13 lag der HCK hinten und hielt sich tapfer. Dann aber nach das Unheil seinen Lauf: Unglückliche Strafen der Gäste führten zu Fehlern im Unterzahlspiel, was die Einheimischen gnadenlos ausnutzten.

Dass es gleich nach dem Seitenwechsel im gleichen Rhythmus weiterhing, zeigte die Differenz der beiden Teams an diesem Abend: Erst weit nach 40 Spielminuten (!) kam der HCK zum ersten Tor, das Spiel war längst entschieden, weil Schaffhausen mit 25 Toren uneinholbar weg war.

15 Minuten Lichterlöschen für den HCK – und das Waterloo nahm seinen Lauf. Geprägt durch nur gerade 6 Feldtore nach dem Seitenwechsel erlebte der HCK eine bittere Lehrstunde nach starken Beginn. Eine Lehrstunde, in welcher der HCK jede Linie, jedes Konzept und jeden Stil verlor und vor der Kadetten Deckung verzweifelt umher rannte wie die Katze vor dem Mauseloch.

Auf Seiten des HCK zeigten Alekejev in der ersten Hälfte sowie Linkshänder Raemy und Kreisläufer Bojan Beljanski gute Leistungen. Alle anderen aber verlor zu früh der Mut, sich auch einem übermächtigen Gegner unerschrocken entgegenzustellen.

Kadetten Schaffhausen – HC Kriens-Luzern 34:18 (17:12)
BBC-Arena, 475 Zuschauer. SR Meyer/Bauche.
Spielverlauf: 2:3, 6:5, 9:7, 12:9, 13:11, 17:12; 22:12 !, 25:13, 28:14, 30:16, 34:18.

Kadetten Schaffhausen:Vaskevicius (41. Quadrelli); Stojanovic (1), Graubner (3), Ursic (4), Jurca (5), Starczan (5), Kukucka (2), Pendic (9), Bucher (1), Vukelic, Ruben Schelbert, Tominec (1), Göpfert (3).

HC Kriens-Luzern: Aleksejev/Schelbert (ab 31.); Fellmann (2), Willisch (1), Hedin, Båverud (1), Steiger, Raemy (4), Beljanski (5), Naffenegger (1), Baviera (1), Hess (1), Stankovic (1/1), Petrig (1).
Bemerkungen: Kriens ohne Schmid (rekonvaleszent). Strafen: Kriens 5 x 2 Minuten. Schaffhausen 0 (!).

Benedikt Anderes / HCK