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Kultiger Elefant erobert mit Spannung und Witz das Kino

Die berühmte Kinderbuchfigur Benjamin Blümchen trötet erstmals animiert auf der Leinwand. Ein gelungener Spass.
Christiane Bosch (DPA)

Törööö! Benjamin Blümchen ist wieder da. Diesmal aber kommt die berühmte Titelmelodie, die Millionen Kinder mitsingen können, nicht aus den Lautsprechern daheim oder im Auto. Erstmals erscheint der graue Elefant mit der roten Jacke und der blauen Hose als animierter gutmütiger Riese im Kinosaal.

Mit der altbekannten Stimme von Hörspiel-Sprecher Jürgen Kluckert rauscht Benjamin über die Leinwand und hilft wie immer anderen aus dem Schlamassel. Stets an seiner Seite: sein bester Freund Otto. Der ist allerdings ein realer Schauspieler und wird von Manuel Santos Gelke verkörpert, der schon den schlauen Karl im neuen «TKKG»-Film gespielt hat.

Mit Uwe Ochsenknecht und Dieter Hallervorden

Seit mehr als 40 Jahren gehört Benjamin Blümchen zur Kindheit vieler Mädchen und Jungen. Mehr als 60 Millionen Hörspiele wurden verkauft. Nun erhält der fiktive Ort Neustadt, den viele Fans aus den mehr als 140 Hörspiel- und rund 50 Trickfilmfolgen kennen, eine echte Kulisse. Zudem ist der Film starbesetzt: Heike Makatsch brilliert als fiese Zora Zack, die den in die Jahre gekommenen Zoo entstauben soll. Friedrich von Thun ist als Zoodirektor Herr Tierlieb herrlich liebenswert, Dieter Hallervorden überzeugt als schlauer Ex-Agent Walter Weiss und Uwe Ochsenknecht mimt grossartig den selbstverliebten Bürgermeister.

Benjamin Blümchen und sein bester Freund Otto. (Bild: Pathé)

Benjamin Blümchen und sein bester Freund Otto. (Bild: Pathé)

Schöne Geschichte um einen Zoo in Gefahr

Die Geschichte ist schnell erzählt: Benjamin und Otto müssen den Neustädter Zoo retten, der mit Geldproblemen kämpft. Dabei gilt es, der gewieften Zora Zack auf die Schliche zu kommen. Die hat nämlich nicht nur die Modernisierung des Zoos geplant, sondern will hinter dem Rücken des Zoodirektors auch teure Wohnhäuser auf dem Gelände bauen. Um ihren geldgierigen Plan umsetzen zu können, lässt sie am Ende sogar Benjamin Blümchen entführen. Wird Otto ihn retten können?

«Benjamin Blümchen» hat alles, was ein schöner Kinderfilm braucht. Eine kleine, aber feine (Abenteuer-)Geschichte. Eine unaufgeregte und doch spannende Erzählweise, liebevolle Kulissen, ein paar Witze zum Kichern und Losprusten und eine unaufdringliche und doch klare Botschaft. Nämlich die, dass Freundschaften und Zusammenhalt wichtig sind.

Dem Film gelingt der Spagat zwischen den Erwartungen der Fans aus mehreren Generationen und dem Anspruch der jüngeren Zuschauer an einen modernen Film. So passen die Bilder sehr gut zu den Zeichnungen, die Blümchen-Freunde gut kennen. Auch Benjamin ist selber bestens animiert worden, ohne dabei diese vertraute Zeichnung verloren zu haben. Kein Problem ist die Titelmelodie. Die Geschichten hatten nämlich bis 1987 eine andere als heute. Im Film kommen nun einfach beide Melodien vor.

Der Film startet am Donnerstag, 1. August.

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