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KUNSTRAD: Die Baarerinnen zeigen Perfektion und Patzer

Athletinnen des ATB Baar messen sich am internationalen Frühlingscup Sirnach. Dabei geht es nicht nur um den Tagessieg, sondern auch um wertvolle Punkte für die Qualifikation für einen Saisonhöhepunkt.
Eliana Thalmann
Baars Vierer-Junioren-Team (von links): Yvonne Utiger, Nadine Risi, Carole Ledergerber und Flavia Schürmann. (Bild: Elena Fischer (24. März 2018))

Baars Vierer-Junioren-Team (von links): Yvonne Utiger, Nadine Risi, Carole Ledergerber und Flavia Schürmann. (Bild: Elena Fischer (24. März 2018))

Am Frühlingscup in Sirnach ging es für die Juniorinnen nicht nur um ein Kräftemessen mit der internationalen Konkurrenz, sondern auch um die Qualifikation für die kommende Europameisterschaft in Bazenheid. Gleiches galt für die Baarer Vierer-Elitemannschaft mit Vanessa Hotz, Stefanie Moos, Elena Fischer und Anja Schelbert. Sie wollten das Ticket für die EM vom Juni in Wiesbaden lösen.

Die Equipe hat einen gleich hohen Ausgangswert wie die amtierenden Weltmeisterinnen aus Sirnach, was einen spannenden Konkurrenzkampf versprach. Als Erstes gingen die Baarerinnen auf die Fläche. Sie leisteten sich schwerwiegende Patzer in ihrer Kür und waren enttäuscht. Doch auch Sirnach leistete sich zu viele Fehler in seiner Kür und konnte sich mit 1,71 Punkten nur knapp vor Baar setzen. Somit bleibt das Rennen um den Startplatz für die EM spannend.

Alessa Hotz bleibt vorn

Bei den Juniorinnen machte Alessa Hotz im Einer-Fahren den Anfang. Sie kämpfte gegen ihre Konkurrenz aus Uster, Uzwil und Hombrechtikon um einen Startplatz an der Junioren-EM. Momentan führt sie in der Qualifikation vor Nina Stangier aus Uster. Die in der Kür gezeigten Drehungen waren nicht perfekt, und sie musste einen Absteiger vom Rad hinnehmen. Da die anderen gezeigten Elemente nahezu perfekt waren, wurde Alessa Hotz Zweite hinter Lorena Schneider aus Österreich. In der Schweizer EM-Qualifikation bleibt sie unangefochtene Leaderin.

Den Abschluss des Wettkampftags machten die vier Juniorinnen aus Baar. Für Carole Ledergerber, Nadine Risi, Flavia Schürmann und Yvonne Utiger hiess es, im Rennen um einen Platz an der EM zu ihren Konkurrentinnen aus Uzwil aufzuschliessen. Mit einer schönen und sturzfreien Kür gelang ihnen das. Mit einer neuen Bestleistung können sie bis auf 0,49 Punkte auf Uzwil aufschliessen. Somit wird der Startplatz für die Junioren-EM am Swiss Cup vom 8. April entschieden werden. Mit dieser Leistung sicherten sich die Baarerinnen am Frühlingscup den 2. Platz hinter der Mannschaft Röthis aus Österreich.

Der Nachwuchs macht Hoffnung

Bei den Schülerinnen, die tags darauf starteten, gewann die Vierer-Mannschaft Saskia Seitz, Sina Schlumpf, Cinzia Caruso und Ceyda Fierz mit neuer Bestleistung. Dies trotz einer Panne: Ein Kunstrad war in Baar vergessen worden. Die neun Einer-Athletinnen starteten in drei verschiedenen Kategorien. Die Kategorie U13 gewann Mirina Hotz souverän mit 66,5 Punkten. Melina Kümin klassierte in der Kategorie U9 im 2. Schlussrang, zwei Plätze vor Lara Odermatt.

Eliana Thalmann

sport@zugerzeitung.ch

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