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LANGLAUF: Cyril Fähndrich zum Dritten

Beim Swiss-Cup-Rennen in Zweisimmen gehen sechs Podestplätze auf das Konto des Zentralschweizer Schneesportverbandes. Cyril Fähndrich feiert den einzigen Sieg.
Der Eigenthaler Cyril Fähndrich auf dem Weg zum zweiten Rang über 10 Kilometer klassisch. (Bild: Edi Zilmann (Zweisimmen, 24. Februar 2018))

Der Eigenthaler Cyril Fähndrich auf dem Weg zum zweiten Rang über 10 Kilometer klassisch. (Bild: Edi Zilmann (Zweisimmen, 24. Februar 2018))

Unterschiedlicher hätte sich die Wetterlage am letzten Wochenende im Rahmen der Swiss-Cup-Rennen in Zweisimmen nicht präsentieren können. Oberhalb des Nebelmeers herrschten am Samstag für das Einzelrennen im klassischen Stil fast frühlingshafte Bedingungen. Am Sonntag beim Massenstart-Rennen in der freien Technik stellte neben der Kälte auch zusätzlich der Nebel eine grosse Herausforderung dar.

«Wir mussten die Strecke am Sonntag intuitiv besichtigen und auch danach laufen. Bei den Abfahrten galt es den Kopf einzuschalten, nicht dass man plötzlich einfach geradeaus fährt», beschreibt Cyril Fähndrich die nicht alltäglichen Bedingungen. Der Eigenthaler konnte sich gut orientieren. Mit drei weiteren Athleten, darunter der Nidwaldner Avelino Näpflin, setzte sich Fähndrich früh ab. «Von Beginn weg war das Tempo hoch. Auch wenn ich über die Kuppen jeweils einige Meter in Rückstand geraten bin, konnte ich in den Abfahrten dank des schnellen Materials den Anschluss halten.»

Fähndrich zieht eine positive Bilanz

Die gute Verfassung, die schnellen Ski und eine Zielgerade mit einer leichten Steigung führten dazu, dass Cyril Fähndrich im Schlussspurt seine Mitstreiter sogar im Schach halten konnte. Der Sportmittelschüler feierte so seinen dritten Swisscup-Sieg in dieser Saison. Unter den geschlagenen war als Zweiter auch Valerio Grond, der Bronzemedaillengewinner an den Junioren-Weltmeisterschaften im Goms. Dank dieses Erfolgs und dem zweiten Rang am Vortag konnte Cyril Fähndrich seinen Vorsprung in der Swiss-Cup-Rangliste drei Rennen vor Schluss mit 15 Zählern halten. Cyril Fähndrich zieht eine positive Bilanz: «Der reduzierte Rennbetrieb in den letzten Wochen und der eingeschaltete Trainingsblock haben sich ausbezahlt. Meine Leistungen sind nach wie vor sehr konstant.»

Ein konstanter Podestplatz-Lieferant ist auch der Beckenrieder Avelino Näpflin. Der 18-Jährige belegte am Samstag und Sonntag in der U18-Kategorie die Ränge zwei und drei. Dennoch spricht Avelino Näpflin in Bezug auf das Klassisch-Rennen über 10 Kilometer vom schlechtesten Rennen, das er je gehabt habe. «Ich hatte am Vorabend im Hotel etwas gegessen, was mir nicht gut bekam. Am Samstag hatte ich mit der Übelkeit zu kämpfen und ich hatte überhaupt keine Kraft gehabt», führt Avelino Näpflin aus. Entsprechend sei der Rückstand mit rund anderthalb Minuten zu gross ausgefallen. Am Sonntag kehrte beim ehrgeizigen Nidwaldner das gute Renngefühl wieder zurück. Näpflin musste erst kurz vor Schluss die U20-Spitzengruppe ziehen lassen und wurde Vierter bei der U20 respektive Zweiter bei der U18.

Nadine Matter auf dem Podest

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte auch Nadine Matter. Das Klassischrennen verlief für die Engelbergerin nicht ganz wunschgemäss: Mit Rang 12 bei der U20 blieb die Obwaldnerin unter ihren Erwartungen. Die schnellen Bedingungen am Sonntag kamen der 20-Jährigen hingegen entgegen. «Ich konnte im Massenstartrennen immer vorne mitlaufen. Es wurde viel taktiert. Es kam entsprechend zu gezielten Angriffen und Führungswechseln», erklärt Nadine Matter. Die Engelbergerin wurde Sechste in der Gesamtwertung der Frauen und schaffte als Dritte den Sprung auf das Podest bei den U20.

Die Formkurve zeigt auch bei der zweiten Zentralschweizer Podest-Läuferin nach oben. Die Rede ist von Stefanie Arnold aus Unterschächen. Die Urner C-Kader-Athletin verpasste am Samstag zwar als Fünfte den Sprung auf das Podest, lief dann aber am Sonntag als Dritteplatzierte über die Ziellinie. «Solche gute Wochenenden sind motivierend und stimmen zuversichtlich für die Zukunft», sagte Arnold.

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

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