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LANGLAUF: Jede Saison einen Schritt vorwärts

Am Sonntag erfolgt mit dem 48. Bürer Langlauf der Startschuss in die regionale Saison. Für den Beckenrieder Andrin Näpflin hat sich der Stellenwert dieses traditionellen Laufes verändert.
Roland Bösch
Ist gut gerüstet für die Langlaufsaison: der 22-jährige Andrin Näpflin aus Beckenried. (Bild: Avelino Näpflin (Langis-Glaubenberg (6. Dezember 2017))

Ist gut gerüstet für die Langlaufsaison: der 22-jährige Andrin Näpflin aus Beckenried. (Bild: Avelino Näpflin (Langis-Glaubenberg (6. Dezember 2017))

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Der Bürer Langlauf hat eine grosse Geschichte. Jahr für Jahr freut man sich auf die vom Skiclub Büren-Oberdorf bestens organisierte Veranstaltung», zeigt sich der Beckenrieder Langläufer Andrin Näpflin begeistert über das erste Rennen im Rahmen des Concordia-Langlauf-Cups des Zentralschweizer Schneesportverbandes in diesem Winter.

Morgen Vormittag geht die Veranstaltung mit über 170 Startenden in Realp abermals über die Bühne. Andrin Näpflin hebt insbesondere hervor, dass es bei genügend Schnee eine der wenigen Veranstaltungen sei, die im klassischen Stil absolviert werden könne. Zudem sei die Originalstrecke eine der anspruchsvollsten Laufstrecken in der Cup-Wertung überhaupt.

Anspruchsvolle Wettkämpfe in der klassischen Technik be­hagen dem 20-jährigen Andrin Näpflin. Gerade am letzten Sonntag beim Swiss-Cup-Rennen in Ulrich über 15 Kilometer sei es extrem hart gewesen. Im Hinblick auf die Junioren-WM von Ende Januar 2018 im Goms gingen die Aufstiege noch weiter nach oben als in den Vorjahren. «Ich hatte von Beginn weg ein gutes Gefühl», zieht der mittlere der drei Näpflin-Gebrüder Bilanz. In seinem ersten Winter reichte es in der Kategorie Männer zum 22. Schlussrang. Auf den ersten Blick erscheint dieses ­Resultat als eher bescheiden.

Fokus auf nationale Rennen richten

Andrin Näpflin, der in einem 60-Prozent-Pensum als Landschaftsgärtner arbeitet, relativiert jedoch: «Ich bin bekanntlich ein Spätzünder. Ich trainiere erst die zweite Saison mit einem Umfang von mindestens 500 Stunden.» Das Mitglied des Zentralschweizer Langlaufkaders sagt dies in seiner gewohnt ruhigen, aber überzeugten Art. Er betont dabei, dass es in seiner Karriere immer Schritt für Schritt vorwärtsgegangen sei. Nie zwei grosse Schritte miteinander, aber auch nie einen Schritt zurück. «So wie ich meine Karriere angehe, ist viel Geduld gefragt», präzisiert Andrin Näpflin. Und er betont zugleich auch, dass seine Freude am Langlaufsport noch nie so gross gewesen sei wie zum heutigen Zeitpunkt.

Konzentration auf nationale Rennen

Andrin Näpflin ist im besten Alter und konzentriert sich deshalb insbesondere auf die nationalen Langlaufrennen. Der Beckenrieder verfolgt dabei das klare Ziel, sich Schritt für Schritt für internationale Rennen oder ein Swiss-Ski-Kader aufzudrängen. Der Stellenwert des Bürer Langlaufs hat sich für Andrin Näpflin entsprechend verändert. An den Start zu gehen, ist für den Nidwaldner nach wie vor eine Ehrensache: «Früher habe ich mich speziell auf derartige Regionalrennen vorbereitet. Jetzt absolviere ich diese Events aus dem Training heraus. Mein Blick ist bereits auf die nächsten Swiss-Cup-Rennen von Anfang Januar 2018 in Campra ausgerichtet.»

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