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LANGLAUF: Riebli und Fischer lösen das Ticket für die Junioren-WM

Lea Fischer und Janik Riebli haben beim ersten Selektionsrennen anlässlich des Continental-Cup-Wochenendes in St. Ulrich (AUT) positiv überrascht. Für ihre Efforts müssen sie tags darauf bezahlen.
Emotionen pur: Janik Riebli feiert seinen Sprintsieg beim ContinentalCup-Rennen in Österreich. (Bild: PD (St. Ulrich, 15. Dezember 2017))

Emotionen pur: Janik Riebli feiert seinen Sprintsieg beim ContinentalCup-Rennen in Österreich. (Bild: PD (St. Ulrich, 15. Dezember 2017))

Der Stein, der dem Obwaldner Janik Riebli am vergangenen Freitag vom Herz gefallen ist, soll angeblich weitherum gehört worden sein. Der C-Kader-Läufer von Swiss-Ski entschied den Continental-Cup-Sprint der Junioren im österreichischen St. Ulrich für sich und löste somit das Ticket für die Junioren-WM im Januar 2018 im Goms. In den letzten zwei Jahren hatte er diese Qualifikation jeweils knapp verpasst.

Doch der Reihe nach. Bereits am Vorabend hatte es Anzeichen für diesen Grosserfolg gegeben. «Der Trainer meinte, wenn ich den Prolog gewinne, sei ich an der Junioren-WM dabei», blickt Janik Riebli zurück. Zu diesem Zeitpunkt war es aber mehr ein Wunschdenken als ein realistisches Ziel. Als der angehende Landwirt nach der Zieldurchfahrt des Prologs Rang eins aufleuchten sah, realisierte er langsam, was ihm der Trainer wirklich zugetraut hatte. Es schaute letztlich Rang zwei heraus. Für Riebli begann das lange Warten auf die um 13.45 Uhr angesetzten Finalläufe. «Es war eine echte Herausforderung, es war schwierig, während der vier Wartezeiten im Kopf die Balance zu finden.»

«Dies ist mein Tag, diesmal kann ich gewinnen»

Souverän überstand Janik Riebli in der Folge die Viertel- und Halb­finals. Dann folgten wieder lange neun Minuten Wartezeit auf den Finallauf. «Für den Endlauf gab es für mich nur eine Strategie – voller Angriff. Denn ich spürte: Dies ist mein Tag, diesmal kann ich gewinnen.» Und so kam es dann auch. Die Emotionen nach der Ziel­ankunft waren unbeschreiblich, Janik Riebli konnte sein Glück noch nicht richtig erfassen.

Am Tag danach, beim klassischen Wettkampf, war beim Giswiler die Luft dann wortwörtlich vorübergehend draussen. Er habe bereits am Morgen beim Aufstehen bemerkt, dass es schwierig werde. Entsprechend galt es nach dem Rennen auch, den 63. Rang abzuhaken. Kein optimales Rennen zeigte der Eigenthaler Cyril Fähndrich. Die Schneeverhältnisse waren äusserst schwierig, Fähndrich wählte den falschen Ski – nur Rang 33. Avelino Näpflin, der Jüngste im Zentralschweizer Trio, lief auf Rang 40.

Einen Top-10-Platz verpasste hingegen bei den Männern der Entlebucher Ueli Schnider nur knapp. Als Elfter fehlten ihm auf den Sieg nur 62 Sekunden. Beim sonntäglichen Massenstart-Rennen in der freien Technik über 15 Kilometer verlor Schnider dann zwar nur 39 Sekunden auf den Schweizer Sieger Beda Klee, klassierte sich aber nur im 26. Rang.

Fischer erneut an der WM

Für den Höhepunkt aus Schweizer Sicht sorgte am Sonntag Cyril Fähndrich als Zwölfter bei den Junioren. Die angestrebte Top-10-Rangierung verpasste er nur um zwei Sekunden. Solide Leistungen erbrachten auch Janik Riebli als 19. und der Beckenrieder Avelino Näpflin als 37.

Die Engelbergerin Lea Fischer lief beim Klassisch-Rennen am Samstag als 18. über die Ziellinie, währenddessen ihre Klubkollegin Nadine Matter 43. wurde. Ihren grossen Auftritt hatte Fischer bereits am Freitag im Sprint. Erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere gelang der Engelbergerin bei einem Continental-Cup-Rennen der Sprung auf das Podest. Ihre gute Verfassung deutete die 19-Jährige bereits als Prologsiegerin an. «Den Viertel- und Halbfinal musste ich taktisch laufen, um mich gut positionieren zu können. Im Final war ich phasenweise ein wenig eingeklemmt. Auf der Zielgerade konnte ich aber noch Boden gutmachen und auf den zweiten Rang sprinten», schildert Lea Fischer.

Dieser zweite Rang brachte Lea Fischer bereits beim ersten Selektionsrennen das Ticket für die Heim-WM der Junioren im Goms. Dort nimmt sie die Erfahrung aus ihrer letztjährigen Teilnahme in den USA mit. Das sonntägliche Rennen, in dem Nadine Matter 24. wurde, musste Lea Fischer aus gesundheitlichen Gründen auslassen. (rb)

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