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LANGLAUF: Spass am Leben als Spitzensportler

Der Eigenthaler C-Kader-Athlet Cyril Fähndrich blickt auf einen gelungenen Saisonstart zurück. Die Junioren-WM 2018 ist das grosse Ziel, deshalb ist auch an Weihnachten Training angesagt.
Roland Bösch
Hat den Trainingsumfang stark erhöht: der 18-jährige Cyril Fähndrich aus dem Eigenthal. (Bild: Patrick Marbacher (Engelberg, 15. Dezember 2017))

Hat den Trainingsumfang stark erhöht: der 18-jährige Cyril Fähndrich aus dem Eigenthal. (Bild: Patrick Marbacher (Engelberg, 15. Dezember 2017))

Roland Bösch

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Das Programm des Luzerner C-Kaderathleten Cyril Fähndrich war letzte Woche vollbepackt mit Terminen: Sonntagabend Rückkehr vom Renneinsatz in Frankreich, am Montagmorgen Reise nach Engelberg an die Sportmittelschule, anschliessend Krafttraining und am Nachmittag Schule, am Dienstagmorgen Intervalltraining, anschliessend Schule und dann zurück ins Eigenthal, um die Koffer für die Reise an die Continental-Cup-Rennen in St. Ulrich (AUT) zu packen.

Solche Wochen gehören in der Wettkampfphase zur Tagesordnung. Der 18-Jährige aus dem Eigenthal lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: «Mir bereitet das Leben als Spitzensportler grosse Freude. Ich finde es spannend, mich mit der Materie Langlauf auseinanderzusetzen und mich stetig weiterentwickeln zu können.» Dazu gehören auch viele Langlaufrennen, die Fähndrich am Fernseher mitverfolgt. Selbstverständlich fehlt es auch nicht am Austausch mit seiner Schwester Nadine, die mittlerweile der Schweizer Langlauf-Nationalmannschaft angehört. «Ich kann von ihrer Erfahrung viel profitieren. Sie nimmt aber auch meine Kritik offen an, wenn mir bei ihrem Rennen etwas aufgefallen ist, das zu verbessern wäre.»

Grösserer Trainingsumfang zahlt sich bereits aus

Mit seiner analytischen Art bringt Cyril Fähndrich seine Trainer hin und wieder ein wenig an ihre Grenzen. Dennoch ist der 18-Jährige froh, dass sein Start ins erste Jahr als C-Kader-Athlet von Swiss-Ski im vergangenen Frühling gut gelungen ist. «Trainer Charly Pralong hat die bunt zusammengewürfelte Gruppe innert kurzer Zeit zu einem gut funktionierenden Trainingsteam geformt. Wichtig ist zudem, dass die Absprache mit Marc Steuer, meinem Trainer an der Sportmittelschule in Engelberg, bestens funktioniert.»

Sein Trainingsumfang hat sich unter anderem aufgrund der jeweils fünftägigen Zusammenzüge des C-Kaders alle zwei Wochen stark erhöht. Der Erfolg hat sich auch dementsprechend zu Beginn dieser Saison eingestellt. Dem Sieg beim Swiss-Cup-Rennen im Goms Anfang Dezember folgten ein 20. Rang beim Klassisch-Continental-Cup-Rennen im französischen Premanon und ein 12. Rang beim Continental-Cup-Rennen in St. Ulrich am letzten Sonntag.

Mit der Schwester an die WM

Cyril Fähndrich freut sich über die guten Resultate, ist aber auch überzeugt, noch Luft nach oben zu besitzen: «Ich bin noch nicht restlos im Rennrhythmus angekommen. Die letzten drei Wochen kamen nebst den Rennen, der Erholung und der Schule die längeren Ausdauertrainings etwas zu kurz.» Die bevorstehenden Weihnachtstage kommen deshalb gelegen. Heiligabend steht auch bei den Fähndrichs ganz im Zeichen der Familie. Die guten Schneeverhältnisse vor der Haustüre im Eigenthal machen den erneuten Aufbau aber einiges einfacher. «Ich bin sicher, dass Nadine und ich an den Weihnachtstagen gemeinsam beim Training anzutreffen sind.» Während für Nadine Fähndrich nach den Festtagen die Tour de Ski im Fokus steht, wird Cyril Fähndrich mit drei Kollegen trainingshalber einige Tage im Wallis verbringen.

Im Goms werden sich – so ist zumindest zu hoffen – auch die Wege der Geschwister Fähndrich Ende Januar 2018 anlässlich der Junioren-Weltmeisterschaften kreuzen. Für Cyril Fähndrich ist die erstmalige Teilnahme an einem internationalen Grossanlass das grosse Ziel. Für Nadine Fähndrich soll das Sprintrennen am 28. Januar 2018 ein Boxenstopp auf der Reise an die Olympischen Spiele werden. Während sich Nadine Fähndrich die Olympia-Qualifikation am Wochen­ende in Toblach sichern konnte, hat Cyril Fähndrich die WM-Qualifikation noch nicht ganz geschafft. Die Vorzeichen stehen aber für den Wettkampftyp Fähndrich gut.

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