Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Lara Stalder ist jetzt Teamleaderin

Lara Stalder aus Luzern: Wird sie auch in Südkorea jubeln? (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Arosa, 9. Februar 2017))

Lara Stalder aus Luzern: Wird sie auch in Südkorea jubeln? (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Arosa, 9. Februar 2017))

Olympische Spiele «Damals war ich jung, jetzt bin ich alt», sagt Lara Stalder, Stürmerin der Nationalmannschaft. Und muss sogleich lachen. 23 Jahre jung ist die Stadtluzernerin, aber im Nationalteam zählt sie bereits zu den Routiniers. Vor vier Jahren in Sotschi jubelte sie über Bronze, es war eine riesige Überraschung. Jetzt aber, in Südkorea, wird die Erwartungshaltung von aussen eine andere sein. «Es ist viel passiert in den letzten Jahren. Wir haben Fortschritte gemacht und eine coole Truppe beisammen», zeigt sich Stalder zuversichtlich und traut ihrem Team einiges zu: «Da liegt sicher etwas drin, zuerst aber müssen wir die Viertelfinals erreichen. Dann ist alles möglich.»

Lara Stalders Rolle hat sich insofern verändert, dass ihr mehr Verantwortung übertragen wurde. «Ich bin da reingewachsen und habe viel dazugelernt», sagt die selbstbewusste Teamleaderin. Ihre Karriere zeigte zuletzt denn auch steil nach oben. Zurzeit spielt die Studentin (Master of Business) in der schwedischen Liga SDHL bei Linköping. Die Zentralschweizerin führt die Skorerliste ligaweit mit 35 Toren und insgesamt 54 Punkten an und belegt mit ihrer Mannschaft gegenwärtig hinter Lulea den zweiten Rang.

Viel Ablenkung im olympischen Dorf

Zuvor hatte Lara Stalder an der University of Minnesota Duluth studiert und wurde sogar von Boston Pride (National Women’s Hockey League) gedraftet. «Ich habe mich in Schweden super eingelebt, und auch das Studium verläuft rund.» Sie nutzte die letzten Stunden am Donnerstag zu Hause in Luzern noch zum Lernen, am Abend hob das Flugzeug in Richtung Asien ab. «Ich war noch nie auf diesem Kontinent. Ich denke, dass wir auch nicht allzu viel von Südkorea zu sehen bekommen», vermutet Stalder. Das Leben wird vorwiegend im Athletendorf stattfinden, wo es darum geht, sich möglichst wenig ablenken zu lassen. «Da gibt es so viele Möglichkeiten: Du kannst dich während 24 Stunden am Tag verpflegen oder sogar den Zahnarzt aufsuchen», gibt sie Einblicke in das Sportlerleben auf dem Olympia-Gelände. Diese Worte sind vor allem an die Olympia-Neulinge im Team gerichtet: «Wichtig ist, dass jede weiss, wann es sinnvoll ist, sich zu erholen.»

Sie kann den Start kaum erwarten

Stalder selber fühlte sich vor der Abreise entspannt und erholt. «Es kam mir zugute, dass in Schweden zwischen Weihnachten und Neujahr die Meisterschaft ruhte. Ich konnte Kraft tanken und fühle mich nun super in Form.» Ein bisschen ungeduldig ist sie dennoch: «Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich losgeht.» Das klingt fast wie eine Drohung an ihre Gegnerinnen. (reb)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.