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LAUFSPORT: Auf dem Schnee fühlt er sich wohl

An den Schweizer Crossmeisterschaften in Genf gelingt dem Berglaufspezialisten Stefan Lustenberger ein starkes Resultat. Im topbesetzten Langcross über 10 Kilometer läuft der Krienser auf den vierten Rang.
Stefan Lustenberger auf der anspruchsvollen Cross-Strecke. (Bild: Hanspeter Roos (Genf, 4. März 2018))

Stefan Lustenberger auf der anspruchsvollen Cross-Strecke. (Bild: Hanspeter Roos (Genf, 4. März 2018))

Die Schweizer Meisterschaften im Geländelauf wurden auf einer ein Kilometer langen, schneebedeckten Runde ausgetragen. Mehrere Baumstämme, ein kleiner Hügel sowie einige Kurven sorgten für Abwechslung. Aufgrund der erhöhten Temperaturen war der Schnee teilweise geschmolzen, was den Boden tiefer und matschiger machte. «Für mich war das eine sehr coole Strecke. Ich bin auf Skitouren, aber auch beim Lauftraining viel im Gelände unterwegs und mag technisch anspruchsvolle Unterlagen. Wie beim Berglauf muss man den Laufschritt auch im Crosslauf dem Gelände anpassen und mit dem ganzen Körper arbeiten.»

Für die Schweizer Meisterschaften hatte sich Stefan Lustenberger nicht allzu viel vorgenommen. «Ich verbrachte im Vorfeld zwei Wochen Ferien in Kirgistan, wo ich zwar viel zu Fuss oder mit den Skiern unterwegs war, jedoch keine Belastungen absolvierte.» Die Cross-SM galt als Qualifikationslauf für die Studenten-Cross-Weltmeisterschaften, welche Anfang April in St. Gallen stattfinden werden. «Mein Ziel war es, ein gutes Rennen zu zeigen und mich so für die WM zu empfehlen.»

Berglauf-WM soll Saisonhöhepunkt werden

Gleich nach dem Start des Langcross-Rennens, das über zehn Runden führte, reihte sich der Geologie-Student an dritter, vierter Position ein. «Ich versuchte einfach mitzuhalten und dranzubleiben.» Erst nach einer Tempoverschärfung in den letzten zwei Runden musste er die Spitze ziehen lassen. «Um ganz vorne mitzulaufen, fehlte mir die Geschwindigkeit. Ich profitiere aber davon, dass ich im Vergleich zu den Vorjahren den Umfang gesteigert habe und so ein gewisses Tempo über eine längere Distanz halten kann.» Hinter dem 5000-Meter-Schweizer-Meister Jonas Raess (LC Regensdorf), Marathonspezialist Adrian Lehmann (LV Langenthal) sowie dem Genfer Sullivan Brunet lief er auf den vierten Rang, wobei er 19 Sekunden auf den Drittplatzierten einbüsste.

Ob seinem Resultat zeigte sich der 23-Jährige, der wöchentlich sechs bis zehn Einheiten bestehend aus Lauftrainings, Krafttraining, Velotraining und Skitouren absolviert und so auf 70 bis 100 Laufkilometer kommt, überrascht. «Wenn ich sehe, dass ich im Flachen so lange mit Adrian Lehmann oder Jonas Raess mitlaufen konnte, stimmt mich das für die kommenden Wettkämpfe sehr zuversichtlich.» Saisonhöhepunkt sollen die Langdistanz- sowie die Kurzdistanz-Weltmeisterschaften im Berglauf werden, die im Juni und September stattfinden. Bereits in zwei Wochen findet der erste Qualilauf für die Langdistanz-WM, welcher über 30 Kilometer und 2000 Höhenmeter führt, statt. «Im kommenden Jahr findet die EM in Zermatt statt. Vorher möchte ich wichtige internationale Erfahrungen sammeln.» Ein besonderes Highlight findet Mitte April statt. «Erstmals nehme ich gemeinsam mit zwei meiner drei Brüder an der Patrouille des Glaciers teil.» Bei diesem Team-Event gilt es, die Strecke von Zermatt nach Verbier zu bewältigen. «Darauf freue ich mich extrem.»

Im Langcross der Frauen über acht Kilometer verpasste die Ufhuserin Flavia Stutz die Titelverteidigung knapp. Sie lief bis zur letzten Runde mit der späteren Siegerin Nicole Egger (LV Langenthal) mit. «Schade, dass ich meinen Titel nicht verteidigen konnte. Am Ende fehlte mir die Kraft», so die 21-Jährige, die lediglich drei Sekunden auf die Langenthalerin einbüsste.

Bronze für Stefanie Barmet, Sieg für Shirin Kerber

Stefanie Barmet (STV Willisau) lief im Kurzcross der Frauen über drei Kilometer wie im Vorjahr auf den dritten Rang. Nach einem offensiven Rennen verlor sie auf die Siegerin Lisa Kurmann (LV Winterthur) zehn und auf das Berner Lauftalent Delia Sclabas lediglich drei Sekunden. «Gegenüber der Hallen-SM, wo ich mich deutlich unter meinem Wert geschlagen geben musste, gelang mir nun auf dem unliebsamen Gelände eine Steigerung.»

In der Kategorie U14 weiblich, in der noch kein SM-Titel vergeben wird, lief Shirin Kerber von der LA Nidwalden nach zwei Kilometern mit vier Sekunden Vorsprung auf Fabienne Müller (TV Sursee) als Siegerin ein. (stb)

Laufsport: Cross

Genf. Schweizer Meisterschaften. Männer. Langcross (10 km): 1. Jonas Raess (Regensdorf) 32:48. 4. Stefan Lustenberger (Horw) 33:09. 24. Simon Schüpbach (Gettnau) 36:40. – Kurzcross (3 km): 1. Jan Hochstrasser (Aarau) 9:23. 10. Matthias Schöpfer (Sempach) 9:53. – U20 (6 km): 1. Martin Masserey (Vetroz) 20:34. 8. Yves Cornillie (Gettnau) 21:35. 11. Sämi Duss (Alpnach) 21.40. – U16 (4 km): 1. Jonathan Hofer Zürich) 14:26. 4. Navid Kerber (Nidwalden) 14:51. 22. Jonas Müller (Oberkirch) 16:47. 23. Kevin Durrer (Kerns) 17:18. – U14 (2 km): 1. Soren Schopfer (Corsier) 7:36. 20. Loic Schneider (Sempach) 8:30.

Frauen. Langcross (8 km): 1.Nicole Egger (Langenthal) 31:22. 2. Flavia Stutz (Gettnau) 31:25. 9. Priska Auf der Maur (Basel) 32:53. – Kurzcross (3 km): 1. Lisa Kurmann (Winterthur) 11:04. 3. Stefanie Barmet (Willisau) 11:14. – U20 (4 km): 1. Sibylle Haring (Baselbiet) 14:56. 4. Leana Bissig (Rotkreuz) 16:19. Amy Leibundgut (Sarnen) 16:28. – U16 (3 km): 1. Valentina Rosamilia (Aarau) 11:51. 9. Alisha Ruegger (Zug) 12:25. 16. Nicole Niederberger (Nidwalden) 12:55. 27. Cindy Zumbühl (Alpnach) 13:23. 30. Nina von Atzigen (Alpnach) 13:26. – U14 (2 km): 1. Shirin Kerber (Nidwalden) 8:02. 2. Fabienne Müller (Sursee) 8:06. – U12 (2 km): 1. Tosca Del Siro (Dongio) 8:17. 5. Fiona von Flue (Cham) 8:27.

Alle Resulate unter: www.mso-chrono.ch

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