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LAUFSPORT: Gettnau: Grün-gelb-rote Shirts im Fokus

Am Freitag feierte die Läuferriege Gettnau das 60-Jahr-Jubiläum, am Sonntag findet der 33. Crosslauf statt. Für den Schötzer Simon Schüpbach (19) ein Heimrennen, aber auch ein echter Test für die Schweizer Meisterschaften.
Stefanie Barmet
Freut sich auf den Heimcross: Simon Schüpbach (19), hier beim Sieg am Willisauer Lauf. Bild: Philipp Schmidli (Willisau, 24. September 2016)

Freut sich auf den Heimcross: Simon Schüpbach (19), hier beim Sieg am Willisauer Lauf. Bild: Philipp Schmidli (Willisau, 24. September 2016)

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Simon Schüpbach ist zwar in Schötz aufgewachsen, dennoch ist der Gettnauer Cross für ihn ein Heimrennen. «Ich starte seit Jahren im Dress der Läuferriege Gettnau und habe schon oft am Crosslauf mitgemacht. Aufgrund der kurzen Anreise werden sicher viele bekannte Gesichter am Streckenrand stehen und mich vor Ort unterstützen, das ist immer etwas Spezielles», weiss ­Simon Schüpbach.

Im Dezember des vergangenen Jahres erlebte der 19-Jährige anlässlich der Cross-Europameisterschaften im italienischen Chia seine internationale Feuertaufe und tauschte das grün-gelb-rote Gettnauer Laufdress für einmal gegen das rote mit dem weissen Kreuz. «Die Cross-EM bei den Junioren hat mich zusätzlich motiviert, mir aber gleichzeitig auch meine Grenzen aufgezeigt. Mein Niveau ist meilenweit von der europäischen Spitze entfernt.»

Wechsel in die U-23-Kategorie

Der Trainingsaufwand ist bei Simon Schüpbach seither gleich geblieben. Der Schötzer plant, auch in Zukunft nicht stärker auf die Karte Sport zu setzen. «Ich arbeite zu 100 Prozent als Automatiker und trainiere daneben vier- bis sechsmal pro Woche. Der Beruf steht bei mir klar an erster Stelle, der Sport ist lediglich Ausgleich und Hobby. Ich kann sicher in der Schweiz leistungsmässig mithalten – um zur europäischen Spitze aufschliessen zu können, wird es aber niemals reichen», ist der 19-Jährige Realist genug.

Seit August 2016 arbeitet und wohnt Simon Schüpbach im Wallis. «Dank der Pläne meines Trainers Dominik Lötscher und der Trainings bei der CA Sion kann ich trotzdem gezielt trainieren und mir somit auch neue Ziele setzen.» Von März bis August wird der 19-Jährige, der 2017 erstmals in der U-23-Kategorie startet, die Rekrutenschule als Militärpolizeigrenadier absolvieren. «Ich werde sehen, wie ich neben dem Militär noch Zeit zum Trainieren finde. Dennoch möchte ich meine Bestzeit über 1500 Meter, die aktuell bei 3:57,49 Minuten steht, Schritt für Schritt verbessern.»

Gute Form kehrt langsam zurück

Um im Sommer die Ziele auf der Bahn zu erreichen, dienen die Crossläufe als ideale Abwechslung zum Wintertraining. Am Cross in Lausanne vor drei Wochen lief der Schötzer bei den U 23 als Dritter auf das Podest. Das Rennen in Gettnau ist mit den Brüdern Jonas und David Schöpfer aus Sempach sowie dem Churer Jann Tscharner und dem Glarner Janis Gächter gut besetzt. «Die beiden Sempacher werde ich wohl nur von hinten sehen. Mein Ziel ist es, so lange wie möglich mit Janis Gächter, der in Lausanne deutlich schneller war als ich, mitzuhalten. Ich hoffe, dass es ein schnelles Rennen mit trockenem, hartem Boden wird, das liegt mir als Bahnläufer.»

Gettnau ist gleichzeitig auch ein letzter Formtest für die Schweizer Crossmeisterschaften, die am 5. März in Bern stattfinden werden. «Dort werde ich ebenfalls im Kurzcross an den Start gehen.» Simon Schüpbach hatte nach dem Neujahr mit einer mehrtägigen Grippe zu kämpfen. Nun komme die gute Form langsam wieder zurück.

Gute Form hin oder her, am Sonntag in Gettnau werden viele Augen auf die grün-gelb-roten Shirts gerichtet sein. «Der Zusammenhalt und die Kollegialität machen unseren Verein aus und sind wohl der Hauptgrund, dass die Läuferriege Gettnau schon 60 Jahre besteht. Dementsprechend gross ist meine Vorfreude, unterstützt von meinen Vereinskollegen und dem Heimpublikum ein gutes Rennen zu laufen.»

Crosslauf und Innerschweizer Meisterschaften in Gettnau. Sonntag: Startzeiten zwischen 11 und 15 Uhr (Schulhausareal). Nachmeldungen bis 45 Minuten vor dem Kategorienstart.

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