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LAUFSPORT: Luzerner Stadtlauf: Die Baumlis aus Rain mit ihren J-Buben

Am Samstag ist es wieder so weit: Luzern rennt! Der 41. Luzerner Stadtlauf bringt Spektakel und Spass in die Luzerner Strassen und Gassen. Unter anderem mit der Familie Baumli aus Rain.
Turi Bucher
Benjamin und Heidi Baumli mit ihren Kindern Julian (im Wagen), Jonas (Mitte) und Janic – die Familie startet erstmals gemeinsam am Stadtlauf. (Bild: Pius Amrein (Rain, 25. April 2018))

Benjamin und Heidi Baumli mit ihren Kindern Julian (im Wagen), Jonas (Mitte) und Janic – die Familie startet erstmals gemeinsam am Stadtlauf. (Bild: Pius Amrein (Rain, 25. April 2018))

Turi Bucher

arthur.bucher@luzernerzeitung.ch

Der Startschuss zum 41. Stadtlauf fällt am Samstag um 14.30 Uhr. Dabei geht es erst mal ziemlich beschaulich los. Denn zuerst sind die Familien in der Schnupperlauf-Kategorie an der Reihe. Das eine oder andere Mami wird da mit dem Kinderwagen unterwegs sein und sich und ihren Nachwuchs in Position bringen.

Zum Beispiel Heidi Baumli aus Rain. Sie ist zusammen mit ihrer Familie am Start. Familie Baumli ist: Vater Benjamin (37), eben Mutter Heidi (33) und die drei Söhne Janic (6), Jonas (4) sowie Julian (1). Im Kinderwagen sitzt ... nun, das dürfte ja wohl klar sein.

Für den grösseren Teil der Familie Baumli ist die Stadtlauf-Teilnahme eine Premiere. Für Papa Benjamin und den ältesten Junior Janic allerdings nicht. Die beiden haben schon zweimal am Schnupperlauf teilgenommen. Nun, an diesem Samstag läuft das Baumli-Quintett gemeinsam. Heidi Baumli, die in einem 40-Prozent-Büropensum im SPZ Nottwil arbeitet, hat ihre Kinder zuletzt spielerisch auf die rund 1,5 Kilometer lange Strecke vorbereitet. «Daheim in Rain, auf dem Asphaltweg zu einem Hühnerstall und zurück, das ergibt in etwa die Streckenlänge von unserem Stadtlauf.»

«iisatz chlii» und «iisatz gross»

Der Gatte hielt sich derweil mit intensiven 10-Kilometer-Läufen fit. Er arbeitet bei der V-Zug als Abteilungsleiter, ist dort für die Messeauftritte und Events zuständig. Er habe zuerst das Joggen entdecken müssen, dann sei der Luzerner Stadtlauf ins Blickfeld gerückt. Mittlerweile gibt’s auch mal an der Arbeitsstelle in Zug während der Mittagspause eine Herausforderung in Form eines Dauerlaufs.

Zur Auflockerung findet für ihn alle zwei Wochen der Probeabend mit der zehnköpfigen Brassband statt. «iisatz chlii» heisst die Kapelle. Wie bitte? Ja, genau, «iisatz chlii», das ist der Name der Blechmusikgruppierung. Diese Titulierung stammt aus dem Feuerwehr-Jargon: Weil das 10er-Brassband-Team aus diversen ehemaligen Feuerwehrkollegen besteht und weil es in der Feuerwehr eben einen «Einsatz klein» (nebst dem «Einsatz gross») gibt, haben sich Baumli und Co. diesen Bandnamen gegeben. Ihr nächster Auftritt: am 26. Mai am Luzerner Kantonalen Musiktag in Eschenbach.

Doch halt, das findet ja erst in rund einem Monat statt. Zuerst einmal steht der Stadtlauf auf dem Baumli-Programm. An diesem Samstag um die Mittagszeit herum soll’s dann für die fünfköpfige Familie aus Rain in Richtung Stadt losgehen. Die Baumlis wollen in ihrem Lauf Vollgas geben, «iisatz gross» sozusagen. Was aber kein Seitenhieb in Richtung «BBB», Benjamin Baumlis Brassband, sein soll.

Achtung: Dem Göttibub das Geschenk nicht verraten

Benjamin Baumli sagt vor dem Schnupperrennen am Luzerner Stadtlauf: «Ich werde am Freitagabend familienintern versuchen, Nervosität zu vermeiden, den Ball flach zu halten.» Und Heidi Baumli ergänzt: «Wir fahren am Samstag mit dem Bus in die Stadt, der Bus hält praktisch vor unserer Haustür.» Zur Zwischenverpflegung werden ein paar Sandwiches eingepackt, beim Lauf selber will Frau Baumli dann «im Läuferfeld lieber ein wenig hinten reinstehen. Mit dem Kinderwagen läuft man sonst mitten im Gedränge.»

Mit dabei am Schnupperlauf ist übrigens auch noch Benjamin Baumlis Göttibub: Max, siebenjährig, rennt die Schnupperstrecke auch, sozusagen seinem Geburtstag entgegen. «Max hat am Sonntag Geburtstag», erzählt Benjamin Baumli, «wir werden ihn dann in Buchrain besuchen.» Max wird ... jetzt bitte aufgepasst, dies bitte dem Geburtstagskind nicht weitererzählen: ... von seinem Götti ein ferngesteuertes Auto als Geburtstagsgeschenk erhalten.

Und zum Schluss noch dies: Dass die Baumli-Jungs Janic, Jonas und Julian allesamt einen J-Vornamen haben, hat keine tiefere Bedeutung. «Nach Janic», erzählt Heidi Baumli, «haben wir uns gesagt, wir fahren einfach mit dem J weiter. Wären es Mädchen gewesen, hätten wir den Buchstaben gewechselt.»

Ja, ja, warten wir also mal den nächsten Nachwuchs ab ...

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