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LAUFSPORT: Schöpfer setzt seinen Lauf fort

Am Samstag wurde auf der Allmend der dritte «Lozärner Cross» ausgetragen. Wie im Vorjahr heisst der Sieger im Trainingscross über drei Kilometer Jonas Schöpfer.
Stefanie Barmet
Jonas Schöpfer schüttelt seine Gegner ab, ohne an sein Limit gehen zu müssen. (Bild: Hanspeter Roos (Luzern, 24. Februar 2018))

Jonas Schöpfer schüttelt seine Gegner ab, ohne an sein Limit gehen zu müssen. (Bild: Hanspeter Roos (Luzern, 24. Februar 2018))

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Bei der dritten Austragung des «Lozärner Cross» ging das Duell Jonas Schöpfer gegen Pascal Furtwängler in die nächste Runde – mit dem besseren Ende für den Sempacher. Mit dem Ziel, einen guten Wettkampf zu zeigen und den Sieg aus dem Vorjahr zu verteidigen, war Jonas Schöpfer nach Luzern gereist. Gemeinsam mit seinem grössten Widersacher, dem Berner Pascal Furtwängler, setzte er sich gleich zu Beginn des drei Kilometer langen Rennens an die Spitze. «Wir wechselten uns in der Führungsarbeit ab und liefen die ersten zwei Runden zügig, aber nicht am Limit.» Wie bereits im Vorjahr attackierte der amtierende Schweizer Meister über 800 m in der letzten von insgesamt drei Runden. «Ich merkte, dass Pascal Mühe bekundete und konnte meinen Vorsprung in der Folge kontinuierlich ausbauen.» Im Ziel betrug dieser sechs Sekunden.

Im vergangenen Jahr hatten sich die beiden Kontrahenten bereits am Eröffnungsmeeting in Willisau über 1000 Meter, aber auch an den Schweizer Meisterschaften im Zürcher Letzigrund Stadion über 800 Meter ein packendes Duell geliefert – mit dem jeweils besseren Ende für den 21-jährigen Innerschweizer. «Der Konkurrenzkampf mit Pascal bringt mich weiter. Wir wählen oftmals eine ähnliche Taktik und können uns dadurch gegenseitig pushen.»

Der Lauf hatte heuer von gefrorenem Boden mit Löchern über einen Abschnitt mit tiefem Boden bis hin zu einem schnellen Mittelteil alles zu bieten. Im Schlussteil sorgten mehrere Kurven und zwei künstliche Hindernisse für Rhythmusbrecher. «Das war kein einfacher Crosslauf, der mich herausforderte. Ich finde es extrem cool, dass Luzern einen solchen Wettkampf anbietet», so Jonas Schöpfer, der seit Jahren von Andy Vögtli trainiert wird. Crosslauf zählt für den Sempacher zum Grundlagentraining. «Im Winter lege ich mit Einheiten auf der Finnenbahn und am Hügel die Basis für die Bahnrennen im Sommer. In der Vergangenheit hat sich die Teilnahme an Crossläufen bewährt. Anders als auf der Bahn steht nicht die Zeit, sondern der Kampf Mann gegen Mann im Fokus. Die Rhythmuswechsel und das Laufen im Gelände liegen mir.»

EM in Berlin im Hinterkopf

Der Cross in Luzern bildete für den 21-Jährigen den Abschluss der diesjährigen Wintersaison. «Neben meinem 30-Prozent-Pensum als Kaufmann absolviere ich zurzeit die Berufsmaturität. Da ich am nächsten Samstag die Abschlussprüfung in Englisch schreibe, kann ich nicht an den Cross-Schweizer-Meisterschaften teilnehmen und deshalb meinen im Vorjahr gewonnenen SM-Titel nicht verteidigen. Das ist zwar schade, für mich aber kein Weltuntergang.» Der Sempacher hat längst grössere Ziele im Hinterkopf. «Im Sommer finden die Europameisterschaften der Aktiven in Berlin statt. Um daran teilzunehmen, muss ich meine 800-Meter-Bestzeit von 1:48,51 Minuten auf 1:47,6 senken. Wenn ich die Limite in den Beinen habe, wird es klappen, erzwingen werde ich aber nichts.» Wie in den Vorjahren wird er im Frühling am zweiwöchigen Verbandstrainingslager in Tenero teilnehmen. «Verglichen mit dem Vorjahr haben wir den Kilometerumfang leicht gesteigert und werden den Aufbau im Frühling etwas nach hinten verschieben, da ich in den vergangenen Jahren oft zu früh in Form war. Sonst setzten wir auf Bewährtes.»

Letzter Test für Flavia Stutz

Die Ufhuserin Flavia Stutz absolvierte den «Lozärner Cross» als letzten Test vor den Schweizer Cross-Meisterschaften in Genf. Dort möchte die 21-Jährige den Titel im Langcross der Frauen verteidigen. In Luzern war die Athletin der Läuferriege Gettnau die einzige Frau, die über sechs Kilometer antrat. Lediglich fünf Männer waren schneller unterwegs als die Floristin und Zierpflanzen-Gärtnerin. Der Tagessieg im Langcross der Männer ging an Jens-Michael Gossauer (LC Uster), Stefanie Barmet (STV Willisau) entschied den Trainingscross der Frauen für sich.

«Lozärner Cross»

Männer. Elite (6 km): 1. Jens-Michael Gossauer (Uster) 20:12. 2. Manuel Walss (Sursee) 20:42. 3. Jörg Amstad (Buchrain) 22:29. – Masters (6 km): 1. Andreas Zeder (Neudorf) 22:39. 2. Peter Benco (Luzern) 22:43. 3. Anatol Hettich (Ebikon) 23:38. – Kurzcross (3 km): 1. Jonas Schöpfer (Sempach) 09:34. 3. Ramon Christen (Nidwalden) 10:35. 4. Raphael Kunz (Reussbühl) 10:39. – U20 (6 km): 1. Nicola Müller (Einsiedeln) 22:28. 2. Patrick Würsten (Schattdorf) 23:34. 3. Marco Birrer (Einsiedeln) 23:35. – U18 (4 km): 1. Pascal Schmid (Benken) 15:07. 2. Fabio Birrer (Einsiedeln) 15:09. – U16 (3 km): 1. Lionel Schneider (Sempach) 11:27. 2. Gian-Andri Müller (Einsiedeln) 11:33. 3. Jan Regli (Steinen) 11:42. – X-Duathlon (6 km): 1. Daniel Blättler (Nidwalden) 21:18.

Frauen. Elite (6 km): 1. Flavia Stutz (Gettnau) 22:45. – Kurzcross (3 km): 1. Stefanie Barmet (Willisau) 11:30. 2. Sara Jost (Neudorf) 12:50. 3. Margrit Bänziger (Ebikon) 14:52. – U20 (4 km): 1. Fiona Steffen (Engelberg) 17:25. 2. Jana Abel (Luzern) 17:54. – U18 (3 km): 1. Tabea Biegger (Gettnau) 13:51. 2. Flurina Müller (Einsiedeln) 13:59. 3. Andrea Hess (Zug) 14:23. – U16 (3 km): 1. Nicole Niederberger (Nidwalden) 13:12. 2. Jana Grüter (Ettiswil) 13:53. 3. Nina Peter (Gettnau) 14:10. – X-Duathlon (6 km): 1. Rita Wicki (Römerswil) 25:48. 2. Nathalie Bleiker (Stans) 27:21. 3. Sarah Pascale (Luzern) 27:38.

Alle Resultate: www.luzernercross.ch

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