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LAUFSPORT: Sempacherseelauf: Ein Eritreer ist in der Favoritenrolle

Tekle Weldegebriel wird immer schneller. Inzwischen ist der 25-Jährige so schnell, dass er beim Sempacherseelauf den Sieg im Halbmarathon ins Auge fasst.
Der 25-jährige Tekle Weldegebriel will am Samstag beim Sempacherseelauf seine Siegesserie fortsetzen. (Bild: Yvonne Najer (Buttisholz, 8. Mai 2018))

Der 25-jährige Tekle Weldegebriel will am Samstag beim Sempacherseelauf seine Siegesserie fortsetzen. (Bild: Yvonne Najer (Buttisholz, 8. Mai 2018))

Am Samstag geht bereits zum 9. Mal der Sempacherseelauf mit Start und Ziel in Sursee über die Bühne. Nebst dem Hauptrennen über die Halbmarathondistanz stehen ein Kinderlauf, ein Paarlauf sowie ein 10- und 5-Kilometer-Lauf auf dem Programm.

Im Fokus steht primär der Lauf über 21,10 km. Mittendrin über diese Distanz Tekle Weldegebriel. Der heute 25-Jährige reiste vor drei Jahren aus Eritrea in die Schweiz ein – und mit ihm auch eine gehörige Portion Laufstärke. Bereits zum dritten Mal nimmt Weldegebriel morgen den Sempacherseelauf in Angriff. 2016 benötigte er für den Halbmarathon 1:24:51 Stunden, ein Jahr später war er bereits zehn Minuten schneller unterwegs und lief hinter Sven Marti, der in 1:11:58 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte, als Zweiter über die Ziellinie. Morgen möchte der in Sempach wohnhafte Eritreer seine Bestzeit, die seit der letzten Austragung bei 1:14:32 Stunden steht, weiter nach unten drücken. «Ich bin deutlich schneller geworden. Eine Zeit um 1:13 Stunden traue ich mir zu. Gelingt mir dies, liegt möglicherweise auch der Sieg in Reichweite», blickt Tekle Weldegebriel dem morgigen Rennen optimistisch entgegen.

Gute Form im April unter Beweis gestellt

Dass bei Weldegebriel die Form stimmt, hat der 25-Jährige in den letzten Wochen eindrücklich unter Beweis gestellt. Den Rotseelauf beendete er auf Rang 5, am Luzerner Stadtlauf lief der 25-Jährige bei der Musegg Classic bei den Männern 20 zum Sieg. Und in der Mittwochabendlauf-Serie «GO-IN 6 Weeks» konnte Weldegebriel drei der bisher vier ausgetragenen Etappen für sich entscheiden. Damit führt er die Gesamtwertung zwei Etappen vor Schluss mit grossem Vorsprung an.

Derzeit absolviert der aus Eritrea stammende Tekle Weldegebriel, der gemeinsam mit weiteren Asylanten in einer Wohngemeinschaft in Sempach lebt, fünf Trainings in der Woche. «Vier Einheiten bestreite ich bei meinem Stammverein, dem LC Luzern, einmal pro Woche nehme ich am Training des Lauftreffs Sempach teil.» Nebenbei arbeitet er regelmässig auf einem Bauernhof in Sempach.

Weldegebriel gefällt es, in der Gruppe zu laufen und gemeinsam an Wettkämpfen teilzunehmen. «Am liebsten laufe ich Distanzen zwischen 10 und 20 Kilometern. Diese liegen mir besser als kurze Läufe oder Sprint auf der Rundbahn.» Gewisse Streckenteile des Sempacherseelaufs gehören auch zu seinem wöchentlichen Trainingsgebiet. Dementsprechend gross ist seine Vorfreude auf die dritte Teilnahme beim Halbmarathon, der quasi an seiner Haustür vorbeiführt.

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung

Sempacherseelauf

Samstag in Sursee.Startzeiten: 18.05 Halbmarathon (21,10 km); 18.15 5-km-Lauf; 18.30 10-km-Lauf (Start und Ziel beim Martigny-Platz). 18.30 Kinderläufe (Start beim Untertor; Ziel beim Martigny-Platz). Nachmeldungen: ab 15.00 bei der Startnummernausgabe im Stadthof (beim Martigny-Platz) bis eine Stunde vor dem Kategorienstart. Infos: www.sempacherseelauf.ch

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