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LAUFSPORT: Stutz – wer denn sonst?

Über 1000 Teilnehmer bestreiten den 29. Willisauer Lauf. Im Hauptfeld der Frauen heisst die Siegerin einmal mehr Flavia Stutz. Der Erfolg kommt der 21-jährigen Ufhuserin in einer schwierigen Phase sehr gelegen.
Stefanie Barmet
Flavia Stutz ist in Willisau eine Klasse für sich. (Bild: Philipp Schmidli (Willisau, 23. September 2017))

Flavia Stutz ist in Willisau eine Klasse für sich. (Bild: Philipp Schmidli (Willisau, 23. September 2017))

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

2005 stand Flavia Stutz erstmals am Start des Willisauer Laufs. Seither fehlte die Ufhuserin bei keiner Austragung. «Neben dem Gettnauer Crosslauf ist der Willisauer Lauf mein Heimrennen -die Teilnahme ist Ehrensache», sagt die 21-Jährige. Auch 2017 war sie eine Klasse für sich. Mit 44:54 Minuten knöpfte sie der Zweitplatzierten Christina Fenk (Willisau) fast zwei Minuten ab. Einzig im Jahr 2015, als sie mit 43:41 Minuten einen Streckenrekord aufstellte, war die Ufhuserin schneller im Ziel. Zum Vergleich: Lediglich 16 Männer liefen heuer vor Flavia Stutz im Städtchen ein.

Nächstes Ziel: Qualifikation für die Cross-EM

Anders als in den Vorjahren hatte sie vor dem Rennen keine allzu grossen Erwartungen. «Momentan läuft es mir im Training nicht wunschgemäss. Auch in der Bahnsaison konnte ich nicht die erhofften Zeiten erreichen. Während der Lehrabschlussprüfungen zur Floristin und bei der anschliessenden Stellensuche habe ich mich wohl zu stark unter Druck gesetzt.» Dennoch konnte sich die amtierende Schweizer Crossmeisterin im Sommer für die U23-Europameisterschaften über 10 000 Meter qualifizieren. Auch am Willisauer Lauf bewies sie einmal mehr, dass sie zu den besten Läuferinnen des Landes zählt. «Nach mehreren schlechten Rennen ist es umso schöner, dass mir nun ein so guter Wettkampf gelungen ist. Ich hatte endlich wieder gute Beine und hoffe, dass mir dieses Rennen nun etwas Auftrieb gibt.»

Ihre Taktik, nicht zu schnell zu starten und im Anstieg auf den Mettenberg anzugreifen, ging voll auf. «Zu Beginn war ich noch gemeinsam mit Christina Fenk und Iris Lauper unterwegs. Vor dem Anstieg konnte ich mich dann von den beiden absetzen und den Vorsprung bis ins Ziel ausbauen.» Ihre Dominanz am Heimrennen führt die 21-Jährige unter anderem auf das Streckenprofil zurück. «Die Strecke liegt mir. Auch zu Hause geht es stets bergauf und bergab. Zudem ist es wichtig, den Lauf gut einzuteilen, das ist meine Stärke.» Bereits ­locken neue Ziele. Im Winter möchte sie sich zum vierten Mal in Serie für die Cross-EM qualifizieren. «Zudem will ich einen Halbmarathon absolvieren. Wann und wo, weiss ich aber noch nicht.»

Das Rennen der Männer gewann der Aargauer Kadi Nesero, der sich erst auf dem letzten Kilometer von Lokalmatador An­dreas Meyer absetzte. Der Willisauer lag zwischenzeitlich in Führung, nachdem er sich beim Anstieg auf den Mettenberg von Nesero gelöst hatte. Den Angriff des Aargauers nach elf Kilometern konnte er nicht kontern und lief mit 14 Sekunden Rückstand als Zweiter im Ziel ein. «Dennoch bin ich extrem happy mit dem Resultat. Die Stimmung entlang der Strecke und das Wetter waren genial», so Meyer, der sich auf den Swiss City Marathon Lucerne vorbereitet.

Hinweis

Bildergalerie vom Willisauer Lauf: www.luzernerzeitung.ch/Bilder

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