LE MANS/NÜRBURGRING: Automobilsport fordert zwei Todesopfer

Der Automobilsport erlebt ein schwarzes Wochenende. In Le Mans und auf dem Nürburgring verloren zwei Piloten ihr Leben.

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Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans starb der Däne Allan Simonsen. (Bild: AP Photo)

Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans starb der Däne Allan Simonsen. (Bild: AP Photo)

Die 81. Auflage des Klassikers von Le Mans (Fr) ist am Samstag vom tödlichen Unfall des Dänen Allan Simonsen überschattet worden. Der 34-Jährige war in seinem Aston Martin in der dritten Runde in die Leitplanken gerast und in kritischem Zustand ins Spital eingeliefert worden. Dort erlag Simonsen seinen Verletzungen. Der Däne, der aus der 16. Startreihe losgefahren war, nahm bei den 24 Stunden von Le Mans zum siebenten Mal teil.

Verstarb am Samstag nach einem Unfall am 24-Stunden-Rennen in Le Mans: Der Däne Allan Simonsen. (Bild: EPA (Archiv))

Verstarb am Samstag nach einem Unfall am 24-Stunden-Rennen in Le Mans: Der Däne Allan Simonsen. (Bild: EPA (Archiv))

Nach dem Unfall von Simonsen war schon nach neun Minuten die erste lange Safety-Car-Phase erfolgt. Fast eine Stunde lang mussten die mehr als 50 Rennwagen auf die erneute Freigabe warten.

Herzinfarkt am Steuer

Die deutsche Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wurde nach dem Tod eines Teilnehmers sogar abgebrochen. Die Verantwortlichen vermuten als Ursache für den Unfall des Opel-Fahrers gesundheitliche Probleme. Der 55-Jährige hatte offenbar am Steuer einen Herzinfarkt erlitten.

Simonsen ist der 117. Tote im Jahr des 90. Geburtstags des Le-Mans-Klassikers. Zuletzt war 1997 ein Fahrer in der Qualifikation ums Leben gekommen. Die verbliebenen vier Aston Martins fuhren nach Angaben des Teams auf Wunsch von Simonsens Familie weiter. Auf dem Nürburgring war es seit 1977 der achte Todesfall bei der deutschen Langstreckenmeisterschaft.

sda