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LEICHTATHLETIK: Bronze trotz verpatztem Angriff

Dass Yvonne Kägi (Ebikon) zu den besten Schweizer Strassenläuferinnen zählt, hat sie am Sonntag einmal mehr bestätigt. 3. Rang für die 29-Jährige an der Schweizer 10-Kilometer-Meisterschaft.
Stefanie Barmet
Zeigte sich im solothurnischen Oensingen von ihrer besten Seite: Yvonne Kägi aus Ebikon.Bild: Hanspeter Roos (Oensingen, 26. März 2017)

Zeigte sich im solothurnischen Oensingen von ihrer besten Seite: Yvonne Kägi aus Ebikon.Bild: Hanspeter Roos (Oensingen, 26. März 2017)

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Lauffreundliche Temperaturen herrschten am Sonntag in Oensingen bei der Schweizer 10-Kilometer-Meisterschaft. Bei den Frauen gab die Gold-Favoritin und Berglaufspezialistin Martina Strähl bereits nach 1,5 Kilometern, geschwächt durch eine Erkältung, das Rennen auf. Dadurch gestaltete sich die Entscheidung um Meistertitel offener, als es im Vorfeld der Meisterschaften zu erwarten war.

An der Spitze lief die nicht medaillenberechtigte Christina Papp (Oerlikon) ein eigenes Rennen. Dahinter konnte sich eine vierköpfige Gruppe, bestehend aus der Wahlbernerin Martina Tresch, Yvonne Kägi, der ebenfalls nicht medaillenberechtigten Aude Salord (Oerlikon) und der Ostschweizerin Michèle Gantner, absetzen. Das Quartett war fortan gemeinsam unterwegs. Dabei leistete vor allem Martina Tresch viel Führungsarbeit.

Angriff führte zu keinem Erfolg

Kurz vor Kilometer 8 wagte die für die Läuferriege Gettnau startende Yvonne Kägi einen Angriff. «Ich kam mit dem angeschlagenen Tempo gut zurecht, fühlte mich locker und versuchte deshalb von der Gruppe wegzulaufen. Ich agierte aber zu wenig konsequent und konnte mich so nicht von meinen Gegnerinnen lösen.» Stattdessen griffen die anderen Läuferinnen an und liessen die Luzernerin stehen. «Ich konnte diese Angriffe weder kontern noch das angeschlagene Tempo mitlaufen.» In die Entscheidung um Gold konnte die Treuhänderin nicht mehr eingreifen. Die Bronzemedaille lief die 29-Jährige in der Zeit von 35:16 Minuten jedoch sicher nach Hause. Die mehrfache EM-Teilnehmerin Martina Tresch setzte sich am Ende (34:53) vor Michèle Gantner (35:01) durch und sicherte sich ihren vierten Meistertitel. Nach Bronze im Langcross vor drei Wochen konnte sich Yvonne Kägi zum zweiten Mal in ihrer Karriere über eine SM-Medaille bei den Aktiven freuen.

«Klar wäre ich gerne schneller und im Bereich meiner Bestzeit, die seit dem vergangenen Jahr bei 34:39 Minuten steht, gelaufen. Dennoch bin ich zufrieden, dass ich im stark besetzten Feld erneut eine Medaille gewinnen konnte.» Die Läuferriege Gettnau sicherte sich auch in der Team-Wertung der Frauen Bronze. Die weiteren Resultate lieferten die beiden Ufhuserinnen Flavia Stutz (36:00) und Edith Steinmann (40:39).

Die Schweizer Langcross-Meisterin Stutz verpasste dabei ihre Bestzeit knapp und wurde Sechste. Das Team komplettierten Jasmin Krügel aus Schötz (45:09), die ihre Bestzeit pulverisierte, und die nach einer langen Verletzung wieder genesene Larissa Arnold (45:32) aus Altis­hofen. «Mit dem Team auf dem Podest zu stehen, ist etwas Besonderes und zeigt die tolle Arbeit, welche in der LR Gettnau geleistet wird, auf», sagt Yvonne Kägi. Für Kägi stehen in Kürze der Rotseelauf in Ebikon (8. April) und der Luzerner Stadtlauf (29. April) auf dem Programm.

Hinweis

Resultat-Auszug auf Seite 36.

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