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LEICHTATHLETIK: Florian Lussy macht Fortschritte

Nach mehreren Rückschlägen kämpfte sich der Nidwaldner Florian Lussy zurück. Der 24-jährige Oberdorfer absolvierte eine solide Hallensaison in den USA. Nun liegt der Fokus auf der Outdoor-Saison.
Franz Hess
Der Oberdorfer Florian Lussy (Nummer 250) zeigte bei der US-Hallensaison solide Resultate. (Bild: PD)

Der Oberdorfer Florian Lussy (Nummer 250) zeigte bei der US-Hallensaison solide Resultate. (Bild: PD)

Franz Hess

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Nachdem Florian Lussy im vergangenen Herbst mit einer weiteren Verletzung zu kämpfen hatte, entschied er sich mit seinem amerikanischen Coach, fortan neue Wege zu gehen. Er steigerte den Trainingsumfang kilometermässig deutlich langsamer als zuvor und verbrachte stattdessen viel Zeit mit Schwimmtrainings-Lektionen. Das zahlte sich bereits im Dezember aus, zum ersten Mal seit langer Zeit fühlten sich der Trainingsumfang von 100 km in der Woche viel lockerer an.

Gute Zeiten über 3000 und 5000 Meter

So startete Florian Lussy mit einem guten Basistraining, aber mit deutlich weniger Bahntrainings in die US-Hallensaison 2017/2018. «Diese Trainingsumstellung zahlte sich vor allem beim ersten Rennen aus», so der Oberdorfer und fügt weiter an: «Es fühlte sich an, als ob ich die ganzen 3000 Meter sprinten würde. Auch wenn die Zeit etwas langsamer ausfiel als erhofft, war ich dennoch zufrieden. Denn das Training in den Tagen zuvor war ziemlich intensiv. Im Vergleich zum letzten Jahr, in dem ich leicht schneller lief, absolvierte ich wöchentlich rund 40 Kilometer mehr. Zudem stand beispielsweise nur zwei Tage vor den Texas Tech Classics noch ein strenges Intervall-Training auf dem Programm. Der Grund dafür lag vorwiegend an der Priorität, an den Meisterschaften schnell zu laufen. Alle anderen Rennen waren nur ein Teil des Trainings.»

Das dritte Rennwochenende von Anfang Februar war mit einem Doppeleinsatz innerhalb 90 Minuten äusserst spannend. Das erste Rennen über eine Meile verlief nach Plan. Florian Lussy lief nur gerade eine Se­kunde über seiner persönlichen Bestzeit. Das darauf folgende 1000-Meter-Rennen kommentierte Florian Lussy wie folgt: «Der Start war sehr schnell, ich musste für die schnelle erste Runde, die ich in 28 Sekunden absolvierte, in der Folge etwas Tribut zahlen. So konnte ich das Rennen nicht wie erhofft unter der 2:30-Minuten-Marke beenden.»

Rund eine Woche vor den USA-Meisterschaften auf C-Niveau begann Florian Lussy, den Umfang und die Intensität wieder etwas zu reduzieren. So fühlte er sich in den letzten Bahntrainings unglaublich gut. Die in kurzen Abständen wiederholten Rennen über 400 Meter hätten sich angefühlt, als ob er joggen würde, und dies, obwohl er diese Trainingslektionen zuvor noch nie so schnell gelaufen war.

Mit grossem Optimismus stieg er in das Meisterschafts­wochenende. Im Rennen über 5000 Meter konnte Lussy lange in der Spitzengruppe mithalten. Neun Runden vor Rennende ging dann die Post ab, und der Nidwaldner verlor den Anschluss. Nichtsdestotrotz beendete er dieses Rennen auf dem 5. Platz in einer Zeit von 14:37,09 Minuten. Damit lag er nur 9 Sekunden über seine Outdoor-Bestzeit.

Eine Standortbestimmung für die Aussensaison

Nach diesem Rennen galt es, sich möglichst gut zu erholen. Denn nur 20 Stunden später stand bereits der zweite Einsatz über 3000 Meter auf dem Programm. Diesen beendete Florian Lussy im guten 8. Rang. Besonders erfreulich war dabei die gute Zeit von 8:25,39 Minuten, was für den Nidwaldner neue persönliche Bestzeit bedeutete. Er war 11 Sekunden schneller als in den Vorbereitungsrennen.

Diese Meisterschaft war für Florian Lussy die perfekte Standortbestimmung für die kommende Aussensaison. Sie deckte ihm auf, dass seine Form stimmt und dass er mit qualitativ guten Trainings an der Ende März beginnenden Aussensaison einen weiteren Schritt nach vorne machen kann. Mit seinen Bestzeiten über 3000 (8:25,39) und 5000 Meter (14:37,09 Minuten) belegt der 24-jährige Nidwaldner, der in Amerika an der University of North Texas Sportmanagement studiert, derzeit in der Schweizer Indoor-Bestenliste Rang zwei über 3000 und über 5000 Meter gar den Spitzenplatz.

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