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LEICHTATHLETIK: Frey und Furer – zwei Erfolgsgaranten des LK Zug

350 Teams und mehr als 1800 Aktive bestreiten in Zug das grösste Schweizer Staffelrennen. Mittendrin auch die beiden Topathleten des LK Zug, Tobias Furer und Géraldine Frey.
Unterwegs in den Altstadtgassen von Zug: der 29-jährige Sprinter ­Tobias Furer (rechts). (Bild: Hanspeter Roos (Zug, 1. April 2017))

Unterwegs in den Altstadtgassen von Zug: der 29-jährige Sprinter ­Tobias Furer (rechts). (Bild: Hanspeter Roos (Zug, 1. April 2017))

Traditionell ist das «Quer durch Zug» der Saisonauftakt für viele Leichtathleten. Für die 75. Jubiläumsausgabe des grössten nationalen Staffelanlasses gab es einmal mehr Kaiserwetter und eine Rekordbeteiligung. Trotzdem ist das Quer nicht ungefährlich: «Die engen Kurven in den Altstadtgassen sind eine Herausforderung. Man weiss auch nie, was die Konkurrenten machen», sagt der 29-jährige Tobias Furer.

Géraldine Frey (19) und Furer kennen sich noch nicht lange, denn als Furer 2009 seinen ersten SM-Titel über 110 Meter Hürden einheimste, war Frey noch Primarschülerin, Wasserballerin und Geräteturnerin. Dass sie miteinander trainieren, kam in letzter Zeit vermehrt vor, da Furer neu nach Zug gezogen ist. «Ich kann immer wieder von ihm profitieren, er ist erfahren und technisch gut drauf», so Frey.

Einmal pro Jahr starten sie gemeinsam am Quer im Mixed­Team. Seit 2012 siegte der LK Zug ohne Unterbruch in dieser Kategorie. Dominierte der LK Zug in den letzten Jahren, war dieses Jahr der Sieg alles andere als klar. Startläufer Furer setzte sich zuerst zwar an die Spitze und erwischte die letzte Haarnadelkurve schlecht: «Danach kam nichts mehr an Energie, ich musste drei Läufer passieren lassen.» Frey agierte als Zielläuferin und nahm die 210 Meter lange tückische Zielstrecke gleichzeitig mit ihrer Konkurrentin in Angriff. «Ich musste im mittleren Teil ein bisschen Tempo herausnehmen und attackierte am Schluss wieder, es reichte trotzdem zum Sieg.»

Beide zweimal im Einsatz

Bei den Frauen startete Frey 90 Minuten später wieder über 210 Meter, aber als Startläuferin mit einem Teilstück, das bergauf führt. «Es lief nicht schlecht. Auch als Team haben wir uns gegenüber letztem Jahr um mehr als zwei Sekunden verbessert.» Dass sie nicht gewonnen hat, wurmt die erfolgsverwöhnte Frey: «Ich hatte ein bisschen schwerere Beine, und beim Abbiegen in die obere Altstadt wurde mir der Weg abgeschnitten.» Der LK Zug gewann zwar seine Serie und sah wie der sichere Sieger aus. Die LG Nordstar besetzte aber das dritte Team am stärksten, und so gewannen die Luzernerinnen ihre Serie und waren um einen Hauch von 0,56 Sekunden schneller. «Schade, liefen sie nicht in unserer Serie, dann hätten wir uns im direkten Vergleich duellieren können», so Frey. ­Furer sprintete bei den Männern später in der Kategorie Sprint auf Platz 3. «Den Titel zu verteidigen, war unmöglich, Zürich war zu stark, wir haben das Maximum herausgeholt.»

Ziele sind die U23-EM und Team-EM

Furer absolvierte das Quer in diesem Jahr als Vorgeschmack auf die Staffelrennen auf der Bahn. Der Zuger figuriert neu im nationalen Staffelkader und hat sich grosse Ziel gesetzt, beispielsweise an den Team-Europameisterschaften Ende Juni in Vaasa (FIN). Der sechsfache Schweizer Meister über 110 Meter Hürden hat noch andere Ziele: «Ich möchte in Zürich nochmals Schweizer Meister werden.» Frey hat die U23-Europameisterschaften in Bydgoszcz (Polen) im Visier. Die Limite von 11,90 Sekunden über 100 Meter hat sie letztes Jahr bereits unterboten und muss diese nun bis Mitte Juni nochmals bestätigen. «Die Konkurrenz ist gross, nur drei Athletinnen können an die EM. In der Staffel sind die Chancen grösser, da fünf mitreisen können», weiss Frey.

Die 19-Jährige feilte in den vergangenen Monaten intensiv an ihrer Technik. Dabei half ihr neben ihrer Trainerin Petra Zimmermann auch Sprintguru Lucio di Tizio. Zweieinhalb Wochen lang wird sie Mitte April mit ihm nach Südafrika ins Trainingslager reisen und sich dort den letzten Schliff für die Saison holen.

Simon Randriamora

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Resultate: www.querdurchzug.ch

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