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LEICHTATHLETIK: Frey verspürt Frühlingsgefühle

Mit dem Quer durch Zug wird jeweils im Laufsport der Frühling eingeläutet. Mit dabei war einmal mehr die Zuger Sprinthoffnung und Pharmaziestudentin Géraldine Frey.
Stefanie Barmet
Géraldine Frey. (Bild: Hanspeter Roos (Zug, 24. März 2017))

Géraldine Frey. (Bild: Hanspeter Roos (Zug, 24. März 2017))

Stefanie Barmet

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Die Teilnahme am Quer durch Zug ist für Géraldine Frey Ehrensache – so auch am Samstag bei der 76. Austragung des Traditionsanlasses. «Das Quer durch Zug fällt für mich mit dem Frühlingsbeginn zusammen. Es ist immer schönes Wetter, und man kann erstmals im bauchfreien Top laufen. Für mich ist es so etwas wie ein Saisonbeginn.» Auch heuer war das Wetter perfekt und die Stimmung dank vielen Zuschauern am Streckenrand toll. Trotz Plauschwettkampf und Routine verspüre man stets etwas Druck und Nervosität. «Insgesamt habe ich 2018 zum fünften Mal mitgemacht. Die Kategorie Mixed konnte mein Verein, der LK Zug, die letzten sechs Jahre stets gewinnen.» Die Zuger, denen auch Kurzhürdenspezialist Tobias Furrer angehörte, siegten vor der LG Nordstar Luzern.

Zudem stand Géraldine Frey auch in der Kategorie Frauen/Junioren am Start, wo der LK Zug hinter der LG Unterwalden Rang zwei erreichte. «Meine Abschnitte liefen wunschgemäss. In der Mixed-Staffel übernahm ich den Part der Schlussläuferin bergab ins Ziel, in der Frauen-Staffel galt es bergauf zu rennen, wobei ich deutlich länger laufen musste als sonst auf der Bahn.»

Trotz Doppelbelastung auf gutem Weg

Leichtathleten sind in der Regel Einzelkämpfer. «Team-Events wie das Quer durch Zug bilden deshalb eine tolle Abwechslung. Man nimmt Rücksicht auf andere, muss als Team funktionieren und kann sich gegenseitig motivieren.» So entstehen Momente und Situationen die Géraldine Frey auch auf der Tartanbahn gerne erlebt. Im vergangenen Jahr gewann sie als Schlussläuferin der 4x100-Meter-Staffel an der U23-EM die Bronzemedaille – ihr bisher grösster Erfolg. 2018 steht kein Nachwuchsgrossanlass an, so dass sich die 20-Jährige voll auf die Basisprüfungen des Pharmaziestudiums, das sie an der ETH Zürich absolviert, konzentrieren kann. «Die Hauptherausforderung ist momentan, das Studium und das Training unter einen Hut zu bringen. Ich trainiere vier bis fünf Mal pro Woche und mache das erste Jahr des zeitintensiven Studiums Vollzeit, danach möchte ich die kommenden zwei Jahre auf drei aufteilen.»

Trotz der Doppelbelastung befinde sie sich auf gutem Weg. «Umfangmässig trainiere ich im gleichen Rahmen wie im Vorjahr, qualitativ sind die Einheiten aber deutlich besser geworden.»

Teil des Staffelprojekts

In der Halle konnte sie als Drittplatzierte über 60 Meter Hürden ihre erste SM-Medaille bei den Aktiven gewinnen. «Die Hürden bilden einen guten Ausgleich zum Sprint, wobei mir vor allem der technische Aspekt gefällt. Insgesamt habe ich in dieser Disziplin noch viel Potenzial.» Im Sommer möchte die Zugerin an den nationalen Wettkämpfen überzeugen, die Technik verbessern und ihre Bestzeiten weiter steigern. «Am meisten Potenzial habe ich noch in der fliegenden Phase.» Neu gehört sie dem Schweizer Staffelprojekt der Aktiven an und kann so an Trainings und Wettkämpfen mit der Frauenstaffel teilnehmen. «Ich möchte mich in der Frauenstaffel etablieren und von den schnelleren Athletinnen profitieren.»

Nächste Woche reist sie für ein Trainingslager nach Rom, ehe im Mai die Freiluftsaison beginnt. 2019 will sie an der Universiade sowie an der U23-EM wieder international im Einsatz stehen – sowohl im Einzel als auch in der Staffel.

Quer durch Zug

Männer. Mittelstreckler (2260 m): 1. LC Zürich 5:01,91. 3. LG Unterwalden 5:09,46. 4. Rotkreuz 5:13,56. 5. LG Cham 5:19,92. – Sprinter (1700 m): 1. TV Unterstrass 3:33,87. 3. LK Zug 3:35,54. 4. LG Nordstar Luzern 3:38,10. 6. LC Luzern 3:43,59. – U18 (1140 m): 1. TV Unterstrass 2:23,54. 2. LK Zug 2:39,00. 3. Schule Steinhausen 2:41,17. – U16 (890 m): 1. TV Unterstrass 1:57,00. 2. LG Unterwalden 1:59,37. 3. TSV Galgenen 2:00,69. 6. TSV Steinen 2:07,08. – U14 (890 m): 1. TV Brunnen 2:12,65. 2. LK Zug 2:13,69. 4. Hochwacht Zug 2:16,54.

Frauen/Juniorinnen (1140 m): 1. LG Unterwalden 2:39,14. 2. LK Zug 2:40,91. 4. TSV 2001 Rotkreuz 2:44,06. 5. LC Luzern 2:47,54. – U18 (1140 m): 1. LG Unterwalden 2:45,06. 3. TV Brunnen 2:45,94. 4. TV Inwil 2:49,50. 5. LK Zug 2:50,90. – U16 (890 m): 1. LC Zürich 2:05,87. 3. Hochwacht Zug 2:07,08. 4. TV Brunnen 2:07,38. 6. TV Cham 2:09,41. – U14 W (890 m): 1. Hochwacht Zug 2:04,68. 2. LG Unterwalden 2:08,55. 3. LK Zug 2:13,49.

Mixed (1700 m): 1. LK Zug 3:45,19. 2. LG Nordstar Luzern 3:46,63. – Masters, Frauen/Männer (1140 m): 1. Hochwacht Zug 2:29,72. 3. TSV Rotkreuz 2:34,73. 5. LC Luzern 2:43,31. – U12 Mixed (890 m): 1. LV Albis 2:19,03. 2. STV Küssnacht 2:20,76. 3. LC Luzern 2:25,36. 4. Hochwacht Zug 2:26,23. – U10 Mixed (890 m): 1. LV Albis 2:41,22. 3. TSV Steinen 2:44,14. 4. Hochwacht Zug 2:44,51. 5. LK Zug 2:47,80.

Alle Resultate unter: www.stvzug.ch

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