Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

LEICHTATHLETIK: Géraldine Ruckstuhl ist der Youngster des Jahres

An der 2. Swiss Athletics Night in Ittigen werden Lea Sprunger und Kariem Hussein zu den Leichtathleten des Jahres gekürt. Auch drei Luzerner freuen sich über prestigeträchtige Auszeichnungen.
Jörg Greb, Ittigen
Freuen sich über die Auszeichnungen (von links): Lea Sprunger, Kariem Hussein und Géraldine Ruckstuhl aus Altbüron. (Bild: Freshfocus/Ulf Schiller (Ittigen, 18. November 2017))

Freuen sich über die Auszeichnungen (von links): Lea Sprunger, Kariem Hussein und Géraldine Ruckstuhl aus Altbüron. (Bild: Freshfocus/Ulf Schiller (Ittigen, 18. November 2017))

In Ittigen wurden an der 2. Swiss Athletics Night die Schweizer Leichtathleten des Jahres 2017 präsentiert. Spannend war die Wahl bei den Frauen: Mit Hallen-Europameisterin Selina Büchel, Diamond-League-Tagessiegerin Nicole Büchler (Stabhochsprung), Sprinterin Mujinga Kambundji, Steeple-Rekordlerin Fabienne Schlumpf und Lea Sprunger stand ein Top-Quintett zur Auswahl.

Die Auszeichnung ging letztlich an Sprunger, die in dieser Saison WM-Fünfte über 400 Meter Hürden wurde und zudem über 400 Meter einen Schweizer Rekord aufstellte. «Es war eine tolle Saison», resümierte die Waadtländerin, betonte aber auch, dass ihr dies nicht genüge. Die 27-Jährige peilt an den Europameisterschaften im nächsten Sommer in Berlin Gold oder Silber an – «eine Steigerung zu 2016 soll es werden», sagt sie. Damals gewann sie Bronze.

Schweizer Sprintstaffel ist das Team des Jahres

Bei den Männern gewann Kariem Hussein, wie Sprunger auf den 400 Meter Hürden zu Hause, nach 2014 und 2015 zum dritten Mal. Die Finalteilnahme an der WM (8.) und die egalisierte persönliche Bestleistung (48,45) zum Saisonende waren dafür ausschlaggebend. Unbestritten war zudem die Wahl der 4x100-m-Sprintstaffel zum Team des Jahres: Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora liefen auf den hervorragenden fünften WM-Platz und realisierten mit 42,50, 42,51 und 42,53 (Rekord-)Zeiten auf höchstem internationalem Niveau.

Im Weiteren zählte ein Innerschweizer Trio zu den Geehrten: Géraldine Ruckstuhl, die 19-jährige Siebenkämpferin des STV Altbüron, setzte sich in der Kategorie «Youngster des Jahres» gegen vier weitere Medaillengewinner an internationalen Meisterschaften durch. Für Ruckstuhl sprach ein grandioser Sommer mit zweimaliger Verbesserung des Siebenkampf-Schweizer-Rekords, dem Speer-Rekord, mit U20-EM-Silber und dem 11. Platz an den Weltmeisterschaften.

Eindrücklich hat sie sich damit bereits bei der Elite profiliert – und ihren verhängnisvollen Hürdensturz vom Vorjahr (schwere innere Verletzung, mehrmonatige Pause) hinter sich gelassen. Derzeit befindet sich Ruckstuhl in der Sportler-RS. Drei Wochen Grundausbildung mit Tagwache um 5.30 Uhr hat sie hinter sich. «Eine harte Zeit», sagt sie dazu. Jetzt freut sie sich auf die anstehende Sportförderung in Magglingen, von der sie profitieren möchte.

Rolf Bättig, Ruckstuhls grosser Förderer

Die Auszeichnung für den Trainer des Jahres ging an Rolf Bättig. Der 49-jährige Luzerner ist seit vielen Jahren Trainer im STV Altbüron und gilt als grosser Förderer von Ruckstuhl. «Mit einem guten Gefühl» hat er zuletzt Verantwortung abgegeben, mit dem einstigen Hürdensprint-Rekordhalter Raphael Monachon, Mehrkampf-Nationaltrainer Adrian Rothenbühler und dem Luzerner Speer-Coach Thierry McHugh kümmert sich ein hochkarätiges Trio um Ruckstuhl. Bei der Schnelligkeit, in der Maximalkraft sowie im Weitsprung hat Bättig aber Trainingsschwerpunkte mitbestimmt.

Max Plüss und seine erfüllten Träume

Die Auszeichnung «Member Federations Award» des Europäischen Leichtathletik-Verbandes ging an Max Plüss. Der Luzerner stand 30 Jahre lang «Spitzenleichtathletik Luzern» vor und hat sich in dieser Zeit über das Meeting hinaus für die Sportart eingesetzt. «Mit dem hochklassigen Speerwerfen und der Jahresbestweite von Johannes Vetter über 94,55 Meter ging für mich bei diesem Meeting mehr als ein Wunschtraum in Erfüllung», sagte der ehemalige Speerwerfer.

Jörg Greb, Ittigen

regionalsport@luzernerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.