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LEICHTATHLETIK: Zehn Podestplätze für die Zuger

Das Quer durch Zug ist der Start zur Freiluftsaison, auch für die Aushängeschilder der Zuger Szene, Géraldine Frey und Tobias Furer. Ein Team aus dem Kanton überraschte besonders.
Simon Randriamora
Géraldine Frey (vorn) nimmt das Heimrennen sehr ernst. (Bild: Hanspeter Roos (Zug, 24. März 2018))

Géraldine Frey (vorn) nimmt das Heimrennen sehr ernst. (Bild: Hanspeter Roos (Zug, 24. März 2018))

Simon Randriamora

sport@zugerzeitung.ch

Das schweizweit bekannte Quer durch Zug sorgt alljährlich für ein Highlight zum Start der Freiluftsaison und lockt immer wieder nationale Topathleten an. So auch die lokalen Aushängeschilder, Géraldine Frey und Tobias Furer, beide vom LK Zug. Ein Blick auf das Palmarès der beiden ist beeindruckend: Furer ist siebenfacher Schweizer Meister über 110 Meter Hürden und holte letztes Jahr den fünften Titel in Folge. Frey gehört zu den schnellsten Frauen des Landes und ist die beste Zugerin aller Zeiten über 100 Meter. Zudem ist sie die erste Leichtathletin des Kantons, die Edelmetall an einem internationalen Grossanlass gewann: Bronze an den U23-Europameisterschaften mit der Staffel über 4 x 100 Meter.

Am Quer durch Zug geht es nicht um Limiten oder Medaillen, trotzdem nehmen beide die Veranstaltung sehr ernst: «Jeder will vor Heimpublikum gewinnen. Es geht um viel Prestige. Ich bin nervöser als an Titelwettkämpfen», sagt Furer. Auch Frey bestätigt dies: «Es ist zwar alles kollegialer als an einem normalen Wettkampf, schlussendlich ist die Vorbereitung aber dieselbe und ich war sehr nervös vor dem Start.» Speziell für die beiden Topathleten ist jeweils am Quer durch Zug, dass sie in der Kategorie Mixed gemeinsam am Start stehen. Furer absolvierte die 310 Meter lange Strecke, Frey das Ziel. Furer bekam den Stab als Dritter und übergab danach als Erster. Frey brachte als Schlussläuferin den Stab ohne Probleme als Erste ins Ziel.

Furers spezielles Rennen

Beim zweiten Start in der Kategorie Sprinter absolvierte Furer die spektakuläre 250-Meter-Strecke. «Ich war dieses Jahr das 22. Mal dabei, aber diese Strecke war ein Novum für mich. Ein tolles Gefühl war für mich, dass mein Bruder mir den Stab übergeben hat. Er hat wieder neu mit Leichtathletik begonnen,» schildert Furer. Der LK Zug mit den Furer-Brüdern wurde schliesslich Dritter. Gewonnen wurde das Rennen in einer sensationellen Zeit vom LAC TV Unterstrass. Der Seriensieger LC Zürich war geschlagen. Bei den Frauen fungierte Géraldine Frey als Startläuferin und setzte sich auf der 210-Meter-Strecke gleich ab. Letztlich gewann aber die LG Unterwalden das Rennen knapp vor dem LK Zug.

Neben diesen Topteams vom LKZ stammten 70 der total 281 Equipen aus dem Kanton Zug. Insgesamt resultierten dabei zehn Podestplätze (6 LK Zug, 3 Hochwacht Zug, 1 Schule Steinhausen). Neben dem Mixed-Sieg des LK Zug schafften die Hochwächtler die zwei weiteren lokalen Siege: Bei dem Master verteidigten sie ihren Titel und verpassten den Streckenrekord knapp. Was die Masters nicht erreichten, gelang den U14-Schülerinnen: Sie setzten sich gegen 42 Teams souverän durch, in einer Zeit, mit der sie sogar bei den U16 gewonnen hätten.

Die Nachwuchstrainerin Jacqueline Stucki war begeistert: «Wir haben so gute Mädchen im Team, die ganz vorne in den Schweizer Bestenlisten anzutreffen sind, da steigen natürlich die Erwartungen.» In der anderen Hauptkategorie der Mittelstreckler gewann einmal mehr überlegen der LC Zürich vor der LAC TV Unterstrass. Der Letztgenannte war gleichzeitig der erfolgreichste Verein am Quer durch Zug mit drei Siegen und drei zweiten Plätzen.

Fabian Müller, der neue OK-Präsident, war begeistert über die vielen Zuger Erfolge: «In fast allen 13 Kategorien haben wir mindestens ein Team aus dem Kanton Zug auf dem Podest. Was mich freut, ist, dass wir in den Nachwuchskategorien sehr viele gute Leistungen hatten. Dies spricht für die gute Nachwuchsarbeit, die in den Vereinen gemacht wird.»

Für eine Überraschung sorgte die Schule Steinhausen, die bei den U18-Jugendlichen den dritten Platz erreichte. «Toll, machen jedes Jahr auch Schulen mit. Ich hoffe, der eine oder andere Schüler findet dadurch den Weg in die Leichtathletik», sagte Müller.

Quer durch Zug

Männer. Mittelstreckler (2260 m): 1. LC Zürich 5:01,91. 3. LG Unterwalden 5:09,46. 4. Rotkreuz 5:13,56. 5. LG Cham 5:19,92. – Sprinter (1700 m): 1. TV Unterstrass 3:33,87. 3. LK Zug 3:35,54. 4. LG Nordstar Luzern 3:38,10. 6. LC Luzern 3:43,59. – U18 (1140 m): 1. TV Unterstrass 2:23,54. 2. LK Zug 2:39,00. 3. Schule Steinhausen 2:41,17. – U16 (890 m): 1. TV Unterstrass 1:57,00. 2. LG Unterwalden 1:59,37. 3. TSV Galgenen 2:00,69. 6. TSV Steinen 2:07,08. – U14 (890 m): 1. TV Brunnen 2:12,65. 2. LK Zug 2:13,69. 4. Hochwacht Zug 2:16,54. – Frauen/Juniorinnen (1140 m): 1. LG Unterwalden 2:39,14. 2. LK Zug 2:40,91. 4. TSV 2001 Rotkreuz 2:44,06. 5. LC Luzern 2:47,54. – U18 (1140 m): 1. LG Unterwalden 2:45,06. 3. TV Brunnen 2:45,94. 4. TV Inwil 2:49,50. 5. LK Zug 2:50,90. – U16W (890 m): 1. LC Zürich 2:05,87. 3. Hochwacht Zug 2:07,08. 4. TV Brunnen 2:07,38. 6. TV Cham 2:09,41. – U14 W (890 m): 1. Hochwacht Zug 2:04,68. 2. LG Unterwalden 2:08,55. 3. LK Zug 2:13,49. – Mixed (1700 m): 1. LK Zug 3:45,19. 2. LG Nordstar Luzern 3:46,63. – Masters, Frauen/Männer (1140 m): 1. Hochwacht Zug 2:29,72. 3. TSV Rotkreuz 2:34,73. 5. LC Luzern 2:43,31. – U12 Mixed (890 m): 1. LV Albis 2:19,03. 2. STV Küssnacht 2:20,76. 3. LC Luzern 2:25,36. 4. Hochwacht Zug 2:26,23. – U10 Mixed (890 m): 1. LV Albis 2:41,22. 3. TSV Steinen 2:44,14. 4. Hochwacht Zug 2:44,51. 5. LK Zug 2:47,80.

Alle Resultate unter: www.stvzug.ch

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