Sportklettern

Ladina Gebert holt sich den Tages- und Gesamtsieg

Mit dem Nikoloklettern im österreichischen Dornbirn endet für die meisten Athletinnen und Athleten die Sportklettersaison 2016. Mit diesem Lead-Wettbewerb endet auch die internationale Wettkampfserie des Rheintalcups. Ladina Gebert aus Uster holte sich bei den Damen U18 einen klaren Sieg und gewann damit auch die Gesamtwertung ihrer Kategorie.

Drucken
Teilen
In Dornbirn fand dieses Wochenende das Nikoloklettern statt. (Symbolbild)

In Dornbirn fand dieses Wochenende das Nikoloklettern statt. (Symbolbild)

Keystone

Der Rheintalcup 2016 bestand aus fünf Wettbewerben und wurde anfangs Dezember traditionell mit dem Nikoloklettern in Dornbirn (AUT) abgeschlossen. An diesem Lead-Wettbewerb nahmen in allen Kategorien 125 jugendliche Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Für die Athleten ist der Rheintalcup eine Gelegenheit, sich mit den Gleichaltrigen der Nachbarländer zu vergleichen.

Ladina Gebert souverän

Bereits in der Qualifikation der Damen U18 deutete Ladina Gebert (Uster) vom Regionalzentrum Zürich an, dass sie die Saison mit einem Sieg abschliessen wollte. Sie zeigte in beiden Routen starke Leistungen und konnte je am Höchsten klettern. Damit führte sie das Zwischenklassement deutlich an. Im Final liess sie nichts anbrennen, stieg wiederum am Höchsten und gewann damit den Wettkampf klar vor Leonie Venier (AUT) und Zoé Clémence (Gisikon).

Mit dem Tagessieg holte sich Gebert auch den Gesamtsieg in ihrer Kategorie noch vor Clémence und Amira Künzli (Sargans). Auf Rang vier schaffte es die Winterthurerin Cora Vogel vom Regionalzentrum Zürich.

Michel Erni verpasst Podest knapp

Nach der Qualifikation lag Michel Erni (Affoltern a.A.) vom Regionalzentrum Zürich noch auf dem fünften Zwischenrang. Im Final konnte er sich nochmals steigern und verpasste als vierter das Podest nur ganz knapp.

Die Athletinnen und Athleten des Regionalzentrums holten sich noch einige Finalteilnahmen, doch für ganz nach vorne reichte es leider nicht. Nun gibt es für die Meisten eine kurze Pause, um den Körper wieder zu regenerieren, bevor dann im Januar bereits wieder das Aufbautraining für die Saison 2017 beginnt.