Livio Wenger fehlte wenig zur Medaille

Der Zentralschweizer Nachwuchssportler des Jahres 2010 war an der Inlineskate-WM in Südkorea wiederum mit Abstand bester Europäer.

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Livio Wenger hatte diese Saison viel Grund zum Jubeln. (Bild: PD)

Livio Wenger hatte diese Saison viel Grund zum Jubeln. (Bild: PD)

Drei Top Ten Klassierungen waren die erfolgreiche Ausbeute von Inlineskater Livio Wenger (18, Schenkon) an den Weltmeisterschaften in der südkoreanischen Inselstadt Yeosu. Der diesjährige Doppeleuropameister und Gewinner des Europacups haderte aber mit sich selbst. «Im 10’000m Punkterennen auf der Bahn fehlte mir ein Punkt fürs Podest und den habe ich mit einer mentalen Nachlässigkeit völlig unnötig vergeben.» Es reichte in der Endabrechung trotzdem zum ausgezeichneten fünften Rang.

Sechster wurde er im 10’000m-Punkterennen auf der Strasse. Mit dem neunten Rang über 15’000m Ausscheidung auf der Bahn kam noch eine Top Ten Klassierung hinzu. Nur zwei Wochen nach den erfolgreichen aber kräftezehrenden Europameisterschaften, dem geplanten Saisonhöhepunkt, zeigte sich Wenger noch nicht ganz erholt vom happigen Programm. Es fehlte ihm zwar sehr wenig für eine erneute WM-Medaille, aber bei den Asiaten und Südamerikanern zahlte sich die lange Vorbereitungszeit aus. Sie gingen erholt an den Start und zeigten in den Rennen eine durchdachte Teamtaktik, die Einzelläufer Wenger zusätzlich Energie und einige blaue Flecken kostete.

pd