LK Zug will den fünften Handball-Meistertitel 

Der Handballerinen des LK Zug steigen als Co-Leader in die zweite Saisonhälfte und zählen mit Brühl St. Gallen zu ­den ersten Meisterschaftsanwärterinnen. Am Samstag kommt es zum Derby in Nottwil.

Stephan Santschi
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Die Zuger Topscorerin Sibylle Scherer setzt sich gegen die Verteidigerinnen von GC Amicitia Zürich durch.

Die Zuger Topscorerin Sibylle Scherer setzt sich gegen die Verteidigerinnen von GC Amicitia Zürich durch.

Bild: Patrick Hürlimann (Zug, 9. November 2019)

Das ohnehin schon breite Zuger Kader erhielt in der Winterpause durch das Eintreffen von Ria Estermann und Daria Betschart weiteren Zuwachs, beide kehrten von ihren Auslandsemestern zurück.

Besondere Erwähnung verdient ein Testspiel gegen die männlichen U17-Junioren der SG Pilatus. «Wir haben das Resultat nicht aufgeschrieben, aber die Partie war ausgeglichen», erzählt Trainer Christoph Sahli. Sein Team war in Sachen Dynamik zwar unterlegen, habe dies aber mit Physis und Taktik ­wettgemacht. «Ich war positiv überrascht, das war ein sehr wertvolles Projekt.»

Spielerinnen brauchten Verschnaufpause

Daneben legte er grossen Wert auf die Regeneration. «Die Auszeit war dringend nötig, einige hatten seit dem Sommer kaum eine Pause», sagt Sahli. Während Länderspielterminen entsende er jeweils bis zu zehn Akteurinnen in das A-Nationalteam sowie in die U20- und U18-Auswahlen. Nun fühlt sich Zug aber bereit für die Jagd auf den ersten Schweizer Meistertitel seit 2015. Es wäre der fünfte insgesamt.

SPL 1. Qualifikation, 11. Spieltag. Samstag, 16.00: Kreuzlingen – Yellow Winterthur. – 17.00: RWThun – Herzogenbuchsee. – Sonntag, 16.00, SPZ: Spono Eagles – LK Zug. – 18.15: GC Amicitia Zürich – LC Brühl.
Rangliste (alle 10 Spiele): 1. LC Brühl 18 (+124). 2. LK Zug 18 (+100). 3. Spono Eagles 14. 4. RW Thun 12. 5. Kreuzlingen 7. 6. Herzogenbuchsee 5. 7. Yellow Winterthur 4. 8.GC Amicitia Zürich 2. – Top 4 kommen nach 14 Spieltagen in die Finalrunde.

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