Loitareng siegt am Stadtlauf - Salil verpasst Triple

Der Höhepunkt des 34. Luzerner Stadtlaufs war einmal mehr fest in afrikanischen Händen: Das Elite-Rennen bot ein unglaubliches Spektakel in den Luzerner Altstadtgassen. Der Kenianer Loitareng Gadengoi siegte bei den Männern. Bei den Frauen gewann Helen Clitheroe.

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Helen Clitheroe siegt bei den Frauen. (Bild: Boris Bürgisser)

Helen Clitheroe siegt bei den Frauen. (Bild: Boris Bürgisser)

Es war ein klares Verdikt am Schluss: Der Kenianer Loitareng Gadengoi siegte überraschend vor Patrick Kimeli (8 Sekunden zurück) und Simon Tesfay aus Eritrea (22 Sekunden zurück). Stanley Salil verpasste den Hattrick klar, nachdem er 2009 und 2010 gewonnen hatte: Am Ziel lag er 40 Sekunden hinter dem Sieger auf Rang 5. Die Schweizer hatten mit dem Rennausgang nichts zu tun: Als Bester klassierte sich Jérome Schaffner auf dem zwölften Rang (140 Sekunden zurück).

Helen Clitheroe siegt bei den Frauen. (Bild: Boris Bürgisser)

Helen Clitheroe siegt bei den Frauen. (Bild: Boris Bürgisser)

Clitheroe mit 26 Sekunden Vorsprung

Die Britin Helen Clitheroe (Siegerin 2009) gewann bei den Frauen und distanzierte die Ukrainerin Viktoryia Pohoryelska um 26 Sekunden. Dritte wurde die Ungarin Aniko Kalovics. Sonia Roman, die noch vor einem Jahr Clitheroe schlug, erreichte lediglich Rang sieben (Rückstand 80 Sekunden). Die Hallen-Europameisterin über 3000 Meter verpasste den Streckenrekord von Una English (Irl) um lediglich 5,6 Sekunden.

Publikumsliebling Sabine Fischer lief lange auf Rang zwei mit. Am Schluss musste sich die 38-Jährige mit Rang vier begnügen (Rückstand 28 Sekunden). Damit klassierte sie sich einen Rang besser als im Vorjahr und im Jahr 2009, als sie jeweils fünfte wurde. Sie war auch in diesem Jahr mit Abstand beste Einheimische.

Nachwuchs-Elite: Fest in Zentralschweizer Hand

Bei Männer siegte Fabian Kreienbühl vom lokalen TV Inwil. Die Nachwuchselite der Frauen ist fest in Zentralschweizer Hand: Es siegte Priska Auf der Maur (LATV Erstfeld) vor Stefanie Barmet (STV Willisau) und Mirjam Niederberger (LA Nidwalden).

rem