Lokalmatador startet in Hildisrieden – und was sie sonst noch zur «Swiss Challenge» wissen müssen

Bei der 10. Austragung der European Challenge Tour anlässlich der Swiss Challenge vom 6. bis 9. Juni auf Golf Sempach sind 156 nationale und internationale Profis dabei. Sie kämpfen in Hildisrieden um das Preisgeld von 185'000 Euro und um den Aufstieg in die oberste Spielklasse.

Theres Bühlmann und René Meier
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Aus der Schweiz sind 13 Profis und 4 Amateure gemeldet. Die Hoffnungen ruhen auf Joel Girrbach (Ermatingen), der sich 2017 den Sieg in Hildisrieden holte. Girrbach schaffte bei vier von sechs Events auf der European Tour in der Saison 2019 den Cut und liegt aktuell auf Rang 55 der European Challenge Tour.

(Bild: Catherine Kotze / EPA, Johannesburg, 7. Dezember 2018)

(Bild: Catherine Kotze / EPA, Johannesburg, 7. Dezember 2018)

Auch dabei sind Marco Iten (Niederglatt) und Benjamin Rusch (Weinfelden), der einen zweiten, dritten und vierten Platz auf der Pro Golf Tour erreichte, sowie der Westschweizer Raphaël de Sousa, der mit drei Siegen an der Portugal Pro Golf Tour erfolgsversprechend in die Saison startete. Eine Chance erhält auch der Krienser Philippe Weppernig, seit September 2018 im Profistatus. Der 25-Jährige spielte und studierte in den USA, wo er vor einem Jahr mit dem Master abschloss. Er gehört dem Golfclub Sempachersee an.

(Bild: Roger Grütter, Oberkirch, 10. Juni 2015)

(Bild: Roger Grütter, Oberkirch, 10. Juni 2015)

Titelverteidiger ist dabei

Im internationalen Feld ist der Franzose Antoine Rozner zu beachten, er ist aktuell die Nummer 1 im European Challenge Tour Ranking. Chase Koepka (USA), der Bruder der momentanen Weltnummer 1, Brooks Koepka, nimmt nach 2017 zum zweiten Mal an der Swiss Challenge teil. Mit dabei ist auch Titelverteidiger Marcel Schneider,

(Bild: PD)

(Bild: PD)

sowie die Sieger von 2015 und 2016, Daniel Im (USA) und Alexander Knappe (De). Im Feld der vier Schweizer Amateure ist Alessandro Noseda zu finden, der für den Golfclub Luzern startet.

Die Swiss Challenge ist Bestandteil der European Challenge Tour 2019, der zweithöchsten professionellen Golf-Tour in Europa, die rund 25 Turniere in Europa, Afrika und Asien umfasst. Ende Saison erhalten die 15 bestklassierten Spieler ein Spielrecht für die oberste Spielklasse, die European Tour.

Der internationale Spitzen-Golf-Event findet zum zehnten Mal in Folge auf Golf Sempach statt. Das Turnier in Hildisrieden bietet seit zehn Jahren jungen Sportlern eine Plattform und hat das Renommee als Talentschmiede für zukünftige Stars. «Die Besucher erleben die Golf-Stars von morgen nirgends näher als bei uns auf Golf Sempach», sagt Turnierdirektor Daniel Weber. Die Organisatoren erwarten auch in diesem Jahr etwa 10'000 Zuschauer.

Die Schweizer Profis (13)

Jean-Luc Burnier, Perry Cohen, Raphaël de Sousa, Marc Dobias, Mathias Eggenberger, Roberto Francioni, Jeremy Freiburghaus, Luca Galliano, Joel Girrbach, Marco Iten, Yann Pfeiffer, Benjamin Rusch, Fredrik Svanberg, Philippe Weppernig. – Amateure (4): Loic Ettlin, Nicola Gerhardsen, Cédric Gugler, Alessandro Noseda.

Der Zeitplan

Mittwoch: Pro-Am-Turnier. - Donnerstag und Freitag: 1. und 2. Runde jeweils ab 7.30 Uhr. - Samstag: 3. Runde (für die 60 Finalisten nach dem Cut) ab 8.00 Uhr. - Sonntag: 4. Runde ab 8.00 Uhr; Siegerehrung ca. 16.30 Uhr.

Die Sieger und die besten Schweizer an der Swiss Challenge

Jahr Sieger beste Schweizer
2006 Francesco Cea (ESP) 15. Martin Rominger
2007 Peter Baker (ENG) 14. Julien Clément
2008 Rafael Cabrera Bello (ESP) 5. Julien Clément
2009 Peter Baker (ENG) 32. Nicolas Sulzer
2010 Alessandro Tadini (ITA) 4. Julien Clément
2011 Benjamin Hébert (FRA) 20. Nicolas Sulzer
2012 Gary Stal (FRA) 23. Damian Ulrich
2013 Victor Riu (FRA) 13. Martin Rominger
2014 Pierre Relecom (BEL) 3. Mathias Eggenberger (Amateur)
2015 Daniel Im (USA) 24. Joël Girrbach. Benjamin Rusch
2016 Alexander Knappe (GER) 17. Benjamin Rusch
2017 Joel Girrbach (SUI) -
2018 Marcel Schneider (GER) 57. Joel Girrbach und Luca Galliano

Hinweis: Ein Tageseintritt kostet 25 Franken, ein Turnierpass 50 Franken. Weitere Infos auf www.swiss-challenge.com